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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

NATURSCHUTZ: Brookbäke gestaltet ihr Bett jetzt selber

27.09.2006

HASBRUCH Mit der Aufforderung „Bagger marsch“ wurde der erste Mäander der Brookbäke geflutet. Die Revitalisierung zeitigt bereits viele Ergebnisse.

Von Karsten Kolloge HASBRUCH - In den ansonsten meist menschenleeren Habbrügger Wiesen zwischen A 28 und Hasbruch kam gestern Nachmittag Beifall auf. Etwa 60 Naturfreunde freuten sich über eine „Inbetriebnahme“: Nachdem ein Bagger den letzten Sand beiseite geschaufelt hatte, strömte die Brookbäke in ihr neu geschaffenes Bett. Die neue Schleife des Baches ist eines der ersten sichtbaren Ergebnisse eines 950 000-Euro-Projektes der Naturschutzstiftung Landkreis Oldenburg: „Revitalisierung der Brookbäke“.

Eilert Tantzen, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung, hatte Beteiligte und auch Sponsoren des Projektes in die Feldmark gebeten. An fünf Stellen wurde gezeigt, was bislang passiert ist.

So lenkte Landschaftsökologin Gunda Franz (Ing.-Büro Tewes) den Blick auf die Brookbäke zwischen Am Vogelsang und A 28. Hier hatte die Stiftung Gelände gekauft, um die Böschung abzuflachen und dadurch den nassen Bereich aufzuweiten. Das Ziel: Es soll mehr Lebensraum für nässeliebende Pflanzengesellschaften entstehen.

Station zwei beschrieb Hans-Rudolf Werner (Planungsbüro Ingwa). Südlich der Autobahn entstanden zwei Rückhaltebecken (etwa 1000 und 2000 qm groß). Sie sollen die Brookbäke sauber halten, wenn es auf der Autobahn kracht und zum Beispiel Öl ausfließt. Wie? Hier helfe, so Werner, ein ansteigendes Abflussrohr: Im Falle des Falles kann Wasser abfließen – aber das leichtere Öl bleibt im Becken und kann abgepumpt werden.

An Station drei, dem Autobahn-Durchlass, stand Ludwig Stegink-Hindriks (Forstamt Neuenburg). Hier und an sechs weiteren Stellen seien Geräte zur Wasserstandskontrolle installiert. Ein Ziel: Man wolle sicherstellen, dass der Pegel im landwirtschaftlich genutzte Bereich südlich der A 28 nicht steigt.

Volker Knuth vom Niedersächischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz beschrieb die Stationen vier und fünf (im Wiesendreieck zwischen A 28 und Hasbruch). Hier wurde die Sohle angehoben und dem Bach mehr Raum gegeben. Nahe der Autobahn entstand eine Sekundäraue, nördlich davon wurde die (erste) Schleife angelegt. Das neue Bachbett sei nur grob vormodelliert, erläuterte Stegink-Hindriks. Letztlich werde sich der Bach sein Bett selber suchen.

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