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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Noch etwas Geduld beim Feuerwehrhaus

22.01.2018

Colnrade 10 445 Gesamtstunden leisteten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Colnrade im vergangenen Jahr für das Allgemeinwohl. Wie Ortsbrandmeister Carsten Lüllmann dazu berichtete, entfielen davon alleine auf die Jugendfeuerwehr 5976 Stunden. 4469 Stunden waren es bei den aktiven Kameraden.

„Mit 50 Einsätzen, darunter 36 technischen Hilfeleistungen, liegen wir sehr hoch“, so Lüllmann. Zwei Brandeinsätze in Goldenstedt, ein Wohnungsbrand in Harpstedt sowie am 15. Dezember der Großbrand in Hanstedt und am 22. Dezember ein Schornsteinbrand in Colnrade hätten die Einsatzkräfte auf Touren gehalten.

97 Mitglieder

Die Einsätze bedürften alle eines Stamms gut ausgebildeten Personal, wie der Ortsbrandmeister betonte. „Auch wir werden in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Mitgliederschwund zu kämpfen haben. Die Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr werden den Austritt der geburtenstarken Jahrgänge nicht kompensieren können. Die Politik ist gefordert, um die Feuerwehrarbeit attraktiver zu machen“, bekräftigte er. Zum Jahresende betrug die Stärke der Feuerwehr 97 Mitglieder. Davon 53 in der Einsatzabteilung (44 Kameraden und neun Kameradinnen).

Zur Feuerwehr gehört auch eine gute Ausstattung. Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse bedankte sich nicht nur für die gute Arbeit, sondern wies darauf hin, dass das geplante neue Feuerwehrhaus in Colnrade noch Zeit brauche. „Das erfordert noch etwas Geduld. Es wird noch nicht nächstes Jahr soweit sein.“ 300 000 Euro seien aber schon im Samtgemeindehaushalt eingestellt.

Respekt und Anerkennung zollte Colnrades Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann den Feuerwehrleuten. Sie begrüßte, dass ein neues Feuerwehrhaus auch an einem neuen Standort errichtet werden soll.

Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf sprach von 246 Einsätzen der Wehren in der Samtgemeinde. Üblich seien sonst 130 pro Jahr. Er erinnerte an das 125-jährige Bestehen der Feuerwehr Harpstedt. Am 16. Juni würden dort die Wettkämpfe nach den neuen Regeln ausgetragen.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Stolle wies auf die vielen Fehlalarme hin und das Anfordern der Feuerwehr bei Bagatellfällen. Lüllmann dazu: „In Zeiten des stetig steigenden ’Ich-Denkens‘ kann das Engagement der Wehren nicht hoch genug bewertet werden. Mehr ’Wir’ und weniger ’Ich’ würde unserer Gesellschaft sehr gut tun.“

Die Wahlen zum Colnrader Ortskommando brachten einige Veränderungen. Für Kassenwart Herbert Wilke, der diesen Posten seit 1997 inne hatte, wurde Timo Plump gewählt. Zuvor war er als Pressewart tätig. Diesen Posten wird nun Sarah Nienaber ausfüllen.

Degen 50 Jahre dabei

Ortsbrandmeister Lüllmann war zugleich stellvertretender 1. Gruppenführer. Nachfolger ist nun Björn Jürs. Für den bisherigen Jugendfeuerwehrwart Markus Kuraschinski, der im vergangenen Jahr zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt worden war, kam Jana Wachendorf ins Amt. Stellvertretender Jugendfeuerwehrwart ist nun Mark Harms. Er trat damit die Nachfolge von Hans-Ulrich Otto an.

Damit wurden Wilke und Otto aus dem Ortskommando durch Lüllmann verabschiedet, aber auch Karl-Heinz Hartje, für den Kuraschinski die Nachfolge als stellvertretender Ortsbrandmeister angetreten hat. Aus Krankheitsgründen konnte Hartje nicht an der Versammlung teilnehmen.

Geehrt wurde Uwe Harms für seine 25-jährige Mitgliedschaft – nachträglich aus 2017. 50 Jahre ist Horst Degen und 40 Jahre Heinrich Oesting im Feuerwesen tätig. Beide waren verhindert. Die Ehrungen werden nachgeholt.

Bei den Beförderungen wurden Markus Kuraschinski und Hans-Ulrich Otto zu Oberlöschmeistern ernannt. Löschmeister ist daneben Henning Pauley. Zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurde Frank Lehnhof und zur Oberfeuerwehrfrau Nathalie Prüß sowie Marek Harms zum Oberfeuerwehrmann.

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