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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Wehren Aus Harpstedt Arbeiten Zusammen: Dachstuhlbrand in Colnrade löst Großeinsatz aus

03.08.2020

Colnrade Wegen eines Dachstuhlbrandes in Colnrade an der Hauptstraße, alarmierten aufmerksame Zeugen am Samstagmittag gegen 12.30 Uhr die Feuerwehr. Es wurde ein Großeinsatz eingeleitet, wie der Pressesprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Harpstedt, Christian Bahrs, mitteilt. Verletzt wurde niemand, da die Hausbewohner rechtzeitig das Gebäude verlassen konnten.

Zuerst fuhren die Wehren aus Colnrade, Düngstrup und Wildeshausen zur Einsatzstelle. „Doch als der Gemeindebrandmeister eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstuhl“, so Bahrs. In einem ersten Löschangriff sei ein Atemschutztrupp von innen vorgegangen, über die Drehleiter der Wildeshauser Wehr konnte auch von außen gelöscht werden.

Wasser aus der Hunte

„Um ausreichend Wasser zur Einsatzstelle zu befördern, wurde eine Schlauchleitung von einem Unterflurhydranten und zwei Schlauchleitungen von der naheliegenden Hunte aufgebaut“, berichtet Bahrs im Nachgang weiter. Aufgrund der Vielzahl an benötigten Atemschutzgeräteträgern sei später noch die Feuerwehr Beckeln nachgefordert worden. Und auch die Kameraden aus Goldenstedt bekamen noch eine Alarmierung, da die Zahl der Atemschutzgeräteträger nicht ausreichte. Im Einsatz waren letztlich insgesamt 86 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen. Um die verbrauchten Atemluftflaschen auszutauschen, wurde außerdem der Gerätewagen-Atemschutz von der Feuerwehrtechnischen Zentrale hinzugerufen.

„Nachdem das Feuer weitestgehend gelöscht war, wurde über die Drehleiter sowie über Steckleitern das Dach geöffnet, um gezielter an die Glutnester zu gelangen“, ergänzt der Pressewart. Parallel dazu seien weitere Trupps im Innenangriff vorgegangen. Ein Schaden an benachbarten Gebäuden entstand nicht. Auch eine Ausbreitung des Brandes im weiteren Haus konnte verhindert werden. Bewohnbar ist es dennoch nach den Löscharbeiten nicht mehr.

Hoher Sachschaden

Der Schaden wird von der Polizei auf eine zur Zeit nicht näher zu beziffernde sechsstellige Höhe geschätzt. Der Brandort ist durch die Polizei beschlagnahmt worden. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Auch die Schnell-EinsatzGruppe aus Wildeshausen wurde alarmiert: Sie kümmerte sich bei den hohen Temperaturen um die Versorgung der Einsatzkräfte.

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