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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Diese Pflicht gefällt nicht jedem

11.08.2016

Großenkneten Bei diesem Thema hat jeder eine Meinung. Die einen finden, dass Radfahrer innerorts auf eigenen Radwegen besonders sicher sind. Die anderen bezweifeln das und sehen mitunter das Radeln auf der Fahrbahn als sicherer an, da nicht fortwährend Gefahren durch Einmündungen und Mülltonnen als Hindernisse drohen. Diese Gegensätze in der Bewertung traten auch im Großenkneter Jugend-, Ordnungs- und Sozialausschuss zutage. Auslöser der Kurzdebatte: eine zweiseitige Liste über die Radwegebenutzungspflicht in der Gemeinde Großenkneten.

Die Kommunale Alternative (KA) hatte diese Übersicht im Oktober 2014 erbeten, zudem eine Bewertung der Radwegenutzung. Dabei ist zu beachten: An Kreis-, Landes- und Bundesstraßen liegt die Zuständigkeit bei der Kreis-Straßenverkehrsbehörde beziehungsweise der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Das gilt zum Beispiel für die Ortsdurchfahrten in Großenkneten und Huntlosen.

Anders stellt sich die Situation bei der Ahlhorner Ortsdurchfahrt dar. Die B 213 ist eine Gemeindestraße und damit ist folglich der Bürgermeister zuständig. Die Kommune hat eine Benutzungspflicht für die Wildeshauser Straße/Cloppenburger Straße und Am Lemsen angeordnet, zudem für die Ahlhorner Straße in Großenkneten. In Ahlhorn will die Verwaltung derzeit nichts an den geltenden Regeln ändern. Zunächst sollen die Ergebnisse der Verkehrszählung abgewartet werden, die vor kurzem erfolgt ist.

Anders sieht es bei der Ahlhorner Straße in Großenkneter aus. Hier könnte sich die Verwaltung ein Aufheben der Pflicht im Abschnitt von Markt bis „Am Rieskamp“ vorstellen. Begründung: die schmalen Nebenanlagen gegenüber des Neubaugebietes Greve.

Carsten Grallert (Unabhängige) zeigte sich enttäuscht von der Vorlage. Er verwies auf andere Beispiele, wo die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben wurde und auf der Fahrbahn geradelt wird, so auf der Ahlhorner Straße in Wildeshausen. „Es kann nicht sein, das allein bei uns die Uhren anders ticken“, meinte er.

Grallert kündigte nach der Wahl einen neuen Vorstoß an, damit sich Fachplaner und Behörden um das Thema kümmern. Andrea Oefler (SPD) lehnte das Radeln auf der Fahrbahn ab, ebenso skeptisch zeigte sich Rolf Jessen von der FDP.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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