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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Wie Dingstede zur Feuerwehr kam

20.07.2019

Dingstede Die Straßen waren eher schlecht, die Einsatzfahrzeuge nicht so schnell wie heute. Alles gute Gründe, warum vor 60 Jahren 17 Männer in Dingstede das Warten im Ernstfall satt hatten. Auf Initiative von Werner Gramberg gründete sich im Sommer die Freiwillige Feuerwehr im Ort. Die ursprüngliche Idee damals: Wenn es brennt, soll die Dingsteder Wehr die Kirchhatter bei den Löscharbeiten unterstützen, erzählt der heutige Ortsbrandmeister Hergen Schütte.

Aber warum überhaupt auf die Kirchhatter warten, wenn man doch schon vor Ort war? 1960 erhielten die Dingsteder deshalb auf Veranlassung des Gemeindebrandmeisters Alfred Brommelmeier aus Sandhatten einen Tragkraftspritzen-Anhänger, von den Kirchhattern eine Tragkraftspritze, außerdem aus Ganderkesee und vom Landkreis Strahlrohre, Verteiler und Schläuche.

Der Landwirt, der mit seinem Trecker am schnellsten da sein konnte, zog die ganze Technik im Falle eines Falles zum Einsatzort. Manchmal, so erzählen es sich die Älteren noch heute, hatte das zur Folge, dass nicht immer sofort klar war, in welcher Scheune denn die Spritze nach dem letzten Löscheinsatz geblieben war. Ein paar Jahre ging das so, bis 1965 der erste Bauabschnitt des Dingsteder Feuerwehrhauses errichtet wurde. Zur Einweihung des Neubaus gaben die Kameraden aus Falkenburg ein ausgemustertes Löschfahrzeug ab. „Damit war endgültig besiegelt, was der Gemeinderat 1963 beschlossen hatte, nämlich: Die Freiwillige Feuerwehr Dingstede als selbstständige Ortswehr zu führen.“ So steht es in der Chronik, die Gerrit Einemann verfasst und zu der Gerold Diers, Werner Gramberg, Johann Schütte und Hermann Staffhorst Bilder beigesteuert haben.

60 Jahre nach der Gründung haben sich die Dingsteder Feuerwehrleute – 45 Aktive und 15 in der Altersabteilung – eine neue Herausforderung gesucht. „Wir wollen die Tradition der Kreisfeuerwehrtage wieder aufleben lassen“, sagt Hergen Schütte. Neben den Leistungsvergleichen, die für die Teilnahme an den Bezirks- und Landeswettkämpfen qualifizieren, stehen deshalb in diesem Jahr Spaßwettkämpfe – getrennt nach U40 und Ü40 – im Mittelpunkt.

Der Anspruch der Dingsteder ist es, allen Generationen etwas zu bieten, und so gibt es am Sonntag, 18. August, ab 10 Uhr ein buntes Programm rund um das Feuerwehrhaus. Während die Wettkämpfe auf einer landwirtschaftlichen Fläche stattfinden, gibt es für Kinder einen großen, getrennten Spielplatz mit Streichelzoo; ein Kran mit Aussichtsgondel ermöglicht einen besonders guten Überblick; die anderen Hatter Feuerwehren präsentieren ihre Technik; eine Oldtimer-Show, Jagdhornbläser und eine Hundestaffel ergänzen das Programm. So etwas schaffen auch Feuerwehrleute nicht alleine: „Das Ortskommando wird vom Heimatverein und weiteren Freiwilligen aus dem Dorf kräftig unterstützt“, freut sich der Ortsbrandmeister.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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