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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Diebstahl: Baumfrevel ärgert Hofbesitzer

03.01.2018

Dötlingen Das Weihnachtsfest war kaum vorbei, da machte Heinz Hinrichs aus Dötlingen bei einem Gang um seine Tannenschonung am Hof Ecke Poggenpohlsweg/Rittrumer Kirchweg eine traurige Entdeckung. Unbekannte hatten, wohl schon vor dem Weihnachtsfest, eine zehn bis zwölf Meter hohe Nordmann-Tanne mit der Säge bearbeitet, gefällt und die Spitze entwendet.

Ein Diebstahl, den Heinz Hinrichs nicht verstehen kann. „Tannenbäume kann man doch überall vor Weihnachten kaufen. Da nimmt man doch nicht die Säge und geht in einen fremden Wald, um sich einen Baum abzusägen und zu entwenden“, ärgert sich der Dötlinger.

Das Alter der Nordmann-Tanne schätzt der Hofbesitzer auf knapp 25 Jahre. „Auf die hatte ich schon immer ein Auge geworfen. Eigentlich wollte ich die für den Bürger- und Heimatverein stehen lassen. Aber so richtig konnte ich mich nicht zum Fällen durchringen.“

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Immer wieder seien in den Jahren Menschen vorbeigekommen und hätten gefragt, ob sie einige Tannenzweige rausschneiden dürften. „Da haben wir nie nein gesagt“, so sagen Heinz Hinrichs und seine Ehefrau Inge.

Insofern ärgert das unerlaubte Entwenden der Tanne den Hofbesitzer umso mehr. Zumal auch noch Arbeit bleibt. Auf einer Höhe von etwa zwei Metern wurde die Tanne gekappt. Zurück blieb aber auch ein Mittelstück von gut eineinhalb Metern Länge. „Das passte wohl nicht für den Abtransport. Das Stück wurde von den Dieben hinter den anderen Bäumen versteckt“, erzählt der enttäuschte Dötlinger.

Für Heinz und Inge Hinrichs stellt die kleine Tannenschonung eine willkommene Abschottung gegen Wind, Blicke aber auch Straßenverkehr an der kleinen Kreuzung dar. „Das kleine Wäldchen haben wir damals zugekauft. Es führte früher auch noch ein kleiner Weg zwischen Tannen und Hof bei uns vorbei. Wir wollten gerne eine Grundstückseinheit erhalten“, beschreibt Hinrichs weiter. Von Theo Hollmann habe er damals das Stück erwerben können. Das sei aber lange her.

Heute haben die Tannen stattliche Höhen erreicht, für einen Abtransport seien sie eigentlich viel zu groß. Das hätten die Baumdiebe dann wohl auch gemerkt und deshalb ein Mittelstück zurückgelassen.

Was für Heinz Hinrichs neben dem Verlust seines Lieblingsbaumes bleibt, ist die Enttäuschung über die Dreistigkeit von Zeitgenossen, die sich einfach so an fremdem Eigentum bereichern und damit ja auch eine Straftat begehen würden.

Künftig wird Heinz Hinrichs in der Weihnachtszeit ein Auge mehr auf seine Bäume haben. „Aber da kommt man letztendlich kaum hinter. Gehört haben wir von dem Baumfällen jedenfalls nichts.“ Einzäunen will Hinrichs sein Grundstück aber nicht. „Wir sind hier draußen mitten in der Natur. Zäune gehören da nicht hin.“

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