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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Fehlalarme ein leidiges Thema

28.01.2019

Dötlingen Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dötlingen im Dötlinger Hof hat sich Ortsbrandmeister Torsten Fischer besonders über die Anwesenheit des Dötlinger Feuerwehrkameraden Bernhard Schmoger gefreut. Das hat seinen Grund: Im Oktober 2018 war Schmoger als Gruppenführer mit zu einem Einsatz am Lopshof ausgerückt und plötzlich vor Ort mit einem Kreislaufstillstand zusammengesackt. „So lästig Fehlalarme an Brandmeldeanlagen auch sein mögen, dieser hat ein Leben gerettet“, war sich Fischer sicher. Die Einsatzkräfte hätten Schmoger erfolgreich reanimiert. „Dabei hat sich unser beschaffter Defibrillator mehr als bezahlt gemacht“, betonte der Ortsbrandmeister.

Langjährige Mitglieder geehrt

Bei den Ehrungen verlieh Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich gleich vier Kameraden das Feuerwehrehrenzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft des Landes Niedersachsen. Dazu zählten Klaus-Friedrich Bahlke, Karsten Grashorn, Manfred Henning und Frank Leutloff. Das Abzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) erhielt Herbert Aschenbeck als Mitglied der Altersabteilung. Ehrengemeindebrandmeister Friedel Beneke erhielt das Abzeichen für 60-jährige Mitgliedschaft des LFV.

Im Jahresbericht verwies Fischer auf sinkende Mitgliederzahlen: Durch vier Austritte bei zwei Neueintritten ging es auf 48 Aktive herunter. 15 Kameraden sind in der Altersabteilung. Für die Kinderfeuerwehr gelte eine Warteliste. Auch in 2018 traten wieder mehrere Mitglieder von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr über.

Bei den Einsätzen resümierte Fischer, dass sich die Zahl der Einsätze von 64 in 2017 auf 34 in 2018 verringert habe. Besonders die Flächenbrände hätten die Wehr beschäftigt. Die Zahl der Fehlalarme sei mit acht Einsätzen unerfreulich hoch gewesen. Die Einsätze schlugen mit 706 Stunden zu Buche.

Insgesamt leisteten die Ortswehr Dötlingen und die Kinderfeuerwehr 7048 Stunden. Neben den Übungsdiensten entfielen davon allein rund 864 Stunden auf die Teilnahme an insgesamt 33 Lehrgängen und Fortbildungen. Die Dötlinger Ortswehr habe auch in 2018 regelmäßig zum Dorfleben beigetragen. Besonders hob Fischer die Teilnahme der Wettbewerbsgruppe am neuen Leistungsvergleich hervor, bei dem die Dötlinger auf Anhieb den zweiten Platz belegt hatten.

Beim Thema Waschhalle zeigte sich Fischer erfreut darüber, dass sich die vielen Gespräche gelohnt hätten. Der Gemeinderat habe 100 000 Euro für den Bau zur Verfügung gestellt. Ein Architekt sei gefunden und eine bezahlbare Lösung entwickelt worden.

Bürgermeister Ralf Spille dankte den Feuerwehrleuten für ihr ehrenamtliches Engagement. Die Gemeinde bemühe sich, entsprechende Gelder, insbesondere für die Brandübungscontainer, bereitzustellen. Nachholbedarf gebe es bei der erneut hohen Anzahl an Fehlalarmen durch Brandmeldeanlagen. Spille stellte fest: „Die Brandmeldeanlagen sind ein leidiges Thema, das kann und darf nicht sein.“ Die Gemeinde suche deshalb nach Lösungen – unter anderem plane man eine neue Kostensatzung für die Abrechnung

Als Vorsitzender des Feuerwehrausschusses blickte Thore Güldner auf den Beschluss zur Waschhalle zurück. „Wir haben dieses Thema zu eurer Zufriedenheit geklärt“, hob Güldner hervor. „Mein Appell an die politischen Gremien lautet, dass die Sparzwänge nicht zu Lasten der Feuerwehr gehen dürfen.“

Die Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Diane Febert, berichtete von der bevorstehenden Wahl des 2. stellvertretenden Kreisbrandmeisters, nachdem Klaus Stolles Amtszeit zum Ende des Jahres ausläuft.

Zum neuen Atemschutzgerätewart wurde Maik Cording gewählt, nachdem Michael Castens sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Daniel Gildehaus steht ihm künftig als stellvertretender Atemschutzgerätewart zur Seite. Als stellvertretender Ortsbrandmeister erhielt Simon Schröder erneut das Vertrauen.

Mark Depenbrock, Daniel Gildehaus und Marvin Leutloff wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Simon Schröder trägt künftig den Dienstgrad des Hauptlöschmeisters.

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