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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Reichlich Einsätze für einen Tag

26.09.2018

Dötlingen Das ist ein sehr unruhiger Montag für die Freiwillige Feuerwehr in der Gemeinde Dötlingen gewesen. Noch während sich zahlreiche Kameraden aus der Gemeinde im Einsatz mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft beim Moorbrand in Meppen befanden, gab es gleich drei Alarmierungen. Zweimal waren es Fehlalarme beim Dötlinger Lopshof. Am Abend folgte dann ein Schornsteinbrand am Badbergsand in Dötlingen. Das berichtet Gemeindefeuerwehrpressewart Jannis Wilgen.

Der erste Einsatz für die Ortsfeuerwehren Brettorf, Dötlingen und Neerstedt wurde um 11.26 Uhr ausgelöst – durch die Brandmeldeanlage. Die Einsatzkräfte sichteten die Räumlichkeiten. Nachdem kein Feuer festzustellen war, wurde die Anlage wieder scharf geschaltet. Die Ortswehren konnten die Anfahrt teilweise abbrechen. Insgesamt waren 17 ehrenamtliche Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Nach rund 25 Minuten konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

Kurz nach dem Abrücken löste die Brandmeldeanlage beim Lopshof um 11.52 Uhr erneut aus. Die Ortsfeuerwehr Dötlingen sichtete abermals die Räumlichkeiten – wieder ein Fehlalarm. Insgesamt waren neun Feuerwehrleute mit dem Dötlinger Löschgruppenfahrzeug vor Ort. Nach knapp einer halben Stunde konnten sie abrücken.

Um 20.50 Uhr alarmierte die Leitstelle in Oldenburg die Ortsfeuerwehren Dötlingen und Neerstedt abermals zu einem Brandeinsatz nach Dötlingen. An der Straße Am Badbergsand hatten Anwohner einen Schornsteinbrand an einem Wohnhaus gemeldet.

Die Besatzung des Dötlinger Tanklöschfahrzeuges, die sich gerade mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft auf dem Rückweg vom Einsatz in Meppen auf der B 213 in Höhe Vossberg befand, konnte umgehend die Kolonnenfahrt zur Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee verlassen und die Einsatzstelle anfahren.

Vor Ort waren zunächst keine offenen Flammen mehr festzustellen. Ein Atemschutztrupp kontrollierte mit der Wärmebildkamera die Temperaturen im Inneren des Wohngebäudes. Der Schornsteinfeger begutachtete die Lage ebenfalls, eine weitere Gefährdung konnte ausgeschlossen werden. Die Ortsfeuerwehr Neerstedt konnte daraufhin frühzeitig aus dem Einsatz entlassen werden.

Da sich aus dem offenen Kamin geringe Mengen Rauch im Gebäude ausgebreitet hatten, wurden die Räume mithilfe eines Druckbelüfters mit Frischluft versorgt.

Insgesamt waren 45 ehrenamtliche Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Nach einer Dreiviertelstunde konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

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