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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Im Auge Des Sturms: Dötlingerin erlebt Hurrikan „Florence“

22.09.2018

Dötlingen /Wildeshausen /Belmont Einen stürmischen Beginn hat das Auslandsjahr der Dötlingerin Teresa Hauth genommen. Seit drei Wochen lebt die 16-jährige Schülerin des Gymnasiums Wildeshausen bei einer Gastfamilie in Belmont (North Carolina) – und hat den verheerenden Hurrikan „Florence“ live miterlebt.

Für die NWZ berichtet Teresa, die in Belmont die Highschool in der elften Klasse besucht, über die aufregende vergangene Woche.

Belmont liegt vier Autostunden von der Küste entfernt. Als der Hurrikan auf die US-Küste zugekommen sei, habe ihre Gastfamilie sofort Vorbereitungen getroffen und Dosenessen, große Mengen an Snacks, viel Wasser und andere Getränke gebunkert. Im Supermarkt sei das Wasser fast komplett ausverkauft gewesen. „Wir haben das Haus gesichert, Gartenmöbel weggeräumt und den Basketballkorb weggestellt“, schreibt Teresa per Whatsapp.

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37 Todesfälle

Hurrikan Florence ist der erste schwere Hurrikan der atlantischen Hurrikansaison 2018. Er entstand am 4. September aus einer tropischen Welle. Etwa auf halber Strecke zwischen den Kapverdischen Inseln und der Karibik verstärkte sich Florence zum Hurrikan.

Auf die Ostküste der USA traf er am Freitag vergangener Woche im Bereich North Carolina. Mit Eintreffen des Sturms kam es zu ausgedehnten Überschwemmungen.

Am Donnerstag wurden insgesamt 37 direkt durch Hurrikan Florence verursachte Todesfälle gezählt, davon 27 in North Carolina.

Ihr Gastvater sei sehr besorgt gewesen, weil beim letzten Hurrikan der Strom für drei Wochen ausgefallen sei. „Die Nacht von Freitag auf Samstag, als der Hurrikan bei uns eintreffen sollte, haben wir bei der Mutter meines Gastvaters verbracht, da bei unserem Haus die Gefahr zu groß war, dass ein Baum einschlägt. Außerdem hat sie einen Generator, falls der Strom ausfällt“, berichtet die Austauschschülerin weiter.

Der Samstag sei recht ruhig gewesen, weil der Hurrikan langsamer auf Belmont zugekommen sei als gedacht. Zwischendurch habe es lediglich etwas geregnet und gestürmt.

„Sonntag war der schlimmste Tag“, so die Dötlingerin. Es habe den ganzen Tag viel geregnet und gestürmt. „Einige in der Stadt hatten sogar keinen Strom. Viele Äste lagen auf den Straßen, ein paar Bäume sind umgekippt, einige Gärten waren überschwemmt“, schreibt die 16-Jährige.

Letztlich sei ihre Region aber zum Glück nicht so schlimm betroffen gewesen. „Auf allen TV-Sendern wurde darüber berichtet, und es war schrecklich zu sehen, was an der Küste los ist, viele wurden evakuiert oder sind zu Bekannten, die woanders leben, gefahren. alles war überschwemmt, die Häuser kaputt, es gab sogar Tote“, ist Teresa immer noch erschüttert von den Hurrikanfolgen.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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