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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Bei Trockenheit steht ein 25 000-Liter-Fass bereit

21.01.2019

Düngstrup Die Einsatzjacke passte Jens Kuraschinski wie angegossen. Auch das Rückenschild mit der Aufschrift „Bürgermeister – Stadt Wildeshausen“ nahm er sofort wohlwollend zur Kenntnis. Zur Aufnahme in die Feuerwehr Düngstrup fehlte nur noch die Unterschrift des Bürgermeisters, der in Barg­loy wohnt. Doch ebenso wie bei der Wildeshauser Stadtwehr leistete er diese nicht, wie Düngstrups Ortsbrandmeister Kurt Hagelmann am Ende der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in Feuerwehrhaus bedauerte.

Kuraschinski lobte die Bedeutung der Wehr für das Allgemeinwohl. Zudem hob er hervor, dass in Düngstrup in den trockenen Sommermonaten ein Traktor-Gespann mit einem 25 000-Liter-Fass zur Abfahrt bereit stand. Dafür hatte Andreas Debbeler gesorgt. Bei einem Mähdrescherbrand kam es zum Einsatz. Das zeuge von Weitblick. „Toi, Toi, Toi. Es ist alles glimpflich für uns verlaufen“, sagte Kuraschinski.

Der Bürgermeister überreichte zudem einen symbolischen Scheck in Höhe von 750 Euro für die Kinderfeuerwehr. Das Geld stammt aus der Auflösung des Frauenvereins. Insgesamt 3000 Euro konnte die Stadt verteilen.

In seinem Jahresbericht ging Hagelmann auf 28 Einsätze im vergangenen Jahr ein. Zwei Großbrände, zwei Mittelbrände, zwölf Kleinbrände, fünf Fehlalarme, zwei Verkehrsunfälle und fünf Sturmschadeneinsätze riefen die Düngstruper Kameraden zum Einsatz. Drei Kameraden waren auch beim Moorbrandeinsatz in Meppen an zwei Tagen dabei.

37 aktive Mitglieder, darunter vier Frauen (Altersdurchschnitt: 38,89 Jahre), 17 sind Atemschutzgeräteträger, zwölf Mitglieder in der Altersabteilung (69,58 Jahre) sowie aktuell 21 Mädchen und Jungen in der Kinderfeuerwehr, die alleine 571 Stunden leisteten, wie Kinderfeuerwehrwartin Maren Hagelmann darstellte, zählen zur Düngstruper Wehr. Drei Kameradinnen und drei Mütter betreuen die Kinder. Kurt Hagelmann: „Die Zukunft läuft.“

Unter dem Punkt Beförderungen wurde Gerd Schulte zum Ersten Hauptfeuerwehrmann ernannt. Anja Späthe ist nun Hauptfeuerwehrfrau, Sven André Debicki Oberfeuermann. Zum Feuerwehrmann befördert wurden ferner Marc Depken, Stephan Klingebeil, Andre Nordmann und Markus Müller. Feuerwehrfrau darf sich nun Lena Depken nennen.

Als eifrigster Kamerad 2018 mit 250 Stunden wurde Stephan Klingebeil ausgezeichnet. Mark Depken brachte es auf 237 Stunden und André Nordmann auf 226. Dazu gratulierten Stadtbrandmeister Helmut Müller und Ehrenstadtbrandmeister Jürgen Koch.

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