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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Hagelmann über neue Einsatzkräfte erfreut

22.01.2018

Düngstrup Kurt Hagelmann wird die Freiwillige Feuerwehr Düngstrup für weitere sechs Jahre führen. Die Mitgliederversammlung hat am Freitagabend ein einstimmiges Votum für den Ortsbrandmeister abgegeben. Nun muss der Wildeshauser Stadtrat den 54-Jährigen noch im Amt bestätigen.

Auch Stadtbrandmeister Helmut Müller erhielt aus Düngstrup ein eindeutiges Votum für eine weiteres Amtszeit. Jetzt muss noch die Ortsfeuerwehr Wildeshausen wählen.

Neben dem Ortsbrandmeister wurde in Düngstrup auch das gesamte Ortskommando gewählt. Auch hier gab es klare Entscheidungen (siehe dazu Infobox).

Beförderungen, Ehrungen und Wiederwahlen

Für 60 Jahre in der Feuerwehr wurde Adolf Munke ausgezeichnet.

25 Jahre in der Feuerwehr: Andreas Debbeler, Torsten Debbeler und Maik Sander

Befördert wurden Maren Hagelmann zur Hauptlöschmeisterin und Olaf Gabelmann zum Oberfeuerwehrmann.

Das Ortskommando wurde neu gewählt: Gruppenführer sind Torsten Debbeler, Stephan Dasenbrock und Maren Hagelmann, 1. Atemschutzwart ist Stephan Krieger, 2. Atemschutzwart Olaf Gabelmann (neu), Schriftführerin Lena Depken (neu), Funkwart Stephan Michelbrand, Ortssicherheitsbeauftragter Gerd Schulte, Gerätewart Detlef Segelke und Zeugwart Niklas Behrens.

Hagelmann freute sich, dass die Mitgliederwerbung im Herbst erfolgreich war. Düngstrup hat sieben neue Mitglieder gewonnen. Sie wurden in der Versammlung mit Applaus begrüßt. Insgesamt verfügt die Feuerwehr nun über 37 aktive Einsatzkräfte, darunter vier Frauen.

Ortsbrandmeister Hagelmann, Stadtbrandmeister Müller sowie Kreisbrandmeister Andreas Tangemann und Bürgermeister Jens Kuraschinski hatten das Vergnügen, mehrere Feuerwehrleute für langjährige Mitgliedschaft auszeichnen beziehungsweise einige Aktive befördern zu dürfen. Im Mittelpunkt stand dabei der 82-jährige Adolf Munke, der für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt wurde.

In seiner Jahresbilanz 2017 berichtete Hagelmann von 68 Einsätzen, wobei er die zahlreichen Sturmeinsätze gar nicht alle einzeln aufgelistet habe. Der größte Einsatz sei Mitte Dezember der Brand eines Pferdestalls in Hanstedt mit zehn Feuerwehren gewesen. Dort seien 22 Düngstruper Feuerwehrleute mehr als 200 Stunden im Einsatz gewesen.

Im Vorjahr hätten aber die Unwetter dominiert. Deshalb müssten die Feuerwehren – das betonten auch der Bürgermeister und der Kreisbrandmeister – umdenken. Drei Motorsägen für die Feuerwehr Düngstrup reichten nicht aus. Neue Sägen und Wasserpumpen seien notwendig. Im Vorjahr seien auf eigene Kosten diverse private Motorsägen zum Einsatz gekommen, um die zahlreichen umgestürzten Bäume zu beseitigen.

Die Kinderfeuerwehr der Stadt Wildeshausen ist bei der Feuerwehr Düngstrup angesiedelt. Aktuell sind dort 14 Jungen und drei Mädchen aktiv. Sie werden von drei Feuerwehrleuten und drei Müttern betreut. Während der 18 Dienste standen unter anderem feuerwehrtechnischer Unterricht und Ausflüge auf dem Programm.

Christoph Koopmeiners
Wildeshausen/Dötlingen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2705

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