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Versammlung: Ehrenamt attraktiver gestalten

19.03.2012

LITTEL Ganz im Zeichen der Feuerwehr stand am Sonnabendnachmittag der „Litteler Krug“ in Littel. 72 (von 92) Kameraden sowie Ehrengäste fanden sich zur Vertreterversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes zusammen. Als besondere Gäste begrüßte Verbandsvorsitzender Peter Sparkuhl unter anderem Hans Graulich (Präsident des Landesfeuerwehrverbandes), Gerd Junker (Regierungsbrandmeister und Vorsitzender des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes), Gerd Wiechmann (Leiter Feuerwehrtechnischen Zentrale) und Landrat Frank Eger. Alle Gemeinden waren durch ihre Bürgermeister oder stellvertretenden Bürgermeister vertreten, bis auf Wildeshausen.

Ein gutes Miteinander

Des Weiteren waren Vertreter der im Landkreis tätigen Hilfsorganisationen, der Polizei, der Öffentlichen Landesbrandkasse Oldenburg sowie von der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz anwesend.

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Grußworte sprachen unter anderem Sparkuhl, Eger und Detlef Sonnenberg (stellvertretender Bürgermeister Wardenburg). Dank von Eger galt der Arbeit des Sachbearbeiters Katastrophenschutz Reiner Alberts, der in den Ruhestand geht. Sein Nachfolger wird Ronald Feist. Sparkuhl freute sich, dass so viele Vertreter der Gemeinden anwesend waren: „Es herrscht ein sehr gutes Miteinander. Ich möchte den Politiker aus den Gemeinden danken, sie stehen immer hinter uns.“

Thomas Wittschurky, Geschäftsführer der Feuerwehr Unfallkasse Niedersachsen (FUK) berichtete, dass die Zahlen beim Unfallgeschehen im Landkreis zurück gegangen wären. Carsten Prellberg, Leiter der Landesfeuerwehrschule Loy, gab bekannt, dass seit Anfang Januar eine neue Halle gebaut werde, in der witterungsgeschützte Übungen stattfinden können.

Es folgten die Berichte der Fachspartenleiter. Sparkuhl sorgte sich um das Thema Ehrenamt. Zwar habe es in den vergangenen Jahren keinen „Kameradenschwund“ im Kreis gegeben, jedoch müsse das Ehrenamt im Feuerwehrwesen attraktiver gestaltet werden.

Mit Nadeln geehrt

Bei den Wahlen wurde Kreispressewart Uwe Arndt einstimmig wiedergewählt. Volker Warfelmann wurde Kassenprüfer, Hendrik Behrends schied aus.

Am Ende bekamen die Ortsbrandmeister Heinz Schütte (Altmoorhausen) und Gerald Carstens (Wüsting) das Deutsche Ehrenkreuz in Silber verliehen. Hauptmann Jens Meyerhoff (Varel) wurde mit der Deutschen Feuerwehr Ehrenmedaille ausgezeichnet. Er hat sich in besonderer Weise für die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Bundeswehr eingesetzt. Über die Ehrenmedaille des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes freute sich Hauptfeuerwehrmann Gerd Brand (Falkenburg). Die Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes bekam Hauptfeuerwehrmann Siegfried Bohn (Kirchhatten). Sparkuhl zeichnete überraschend Eger für seinen Einsatz für die Feuerwehr mit einer symbolischen Ehrennadel in Gold aus.

1971 Mitglieder in 32 Ortsfeuerwehren und eine Werkfeuerwehr sind 2011 zu 718 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen ausgerückt. In der Summe wurden seitens der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises 1207 Dienststunden geleistet.

Kreisbrandmeister Andreas Tangemann gab Details zum novellierten Brandschutzgesetz bekannt. Die Kreisfeuerwehrverbände sollen eine Stellungnahme zum neuen Gesetz abgeben. Die Dienstaltergrenze für freiwillige Feuerwehrangehörige sollte laut Tangemann auf 62 Jahre festgelegt werden. Die Grenze sollte auch für Regierungsbrandmeister angepasst werden. Des Weiteren werde eine Doppelmitgliedschaft begrüßt. Der Einführung hauptamtlicher Führungskräfte auf Kreis- und Gemeindeebene werde mit Nachdruck widersprochen.

Auf EU-Ebene werde laut Andreas Tangemann die Arbeitszeitrichtlinie überarbeitet. Sollte die Regelung für das Ehrenamt gelten, würde es dessen Aus bedeuten.

Die Feuerwehren im Landkreis Oldenburg bekommen im Jahr 2014/2015 neue Funkrufnamen.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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