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Bilanz: Einsatzkräfte rücken in 2011 20-mal aus

27.02.2012

HARPSTEDT 20 Einsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Harpstedt im vergangenen Jahr abzuarbeiten: Achtmal musste zu Löscharbeiten, zwölfmal zu verschiedenen Hilfeleistungen ausgerückt werden. Das berichtete Ortsbrandmeister Eric Hormann bei der Generalversammlung der Feuerwehr am Freitag im Lämmerkoven. Um die Einsätze bewältigen zu können, wurden zahlreiche Ausbildungs- und Übungsdienste geleistet, zudem besuchten Feuerwehrmitglieder Lehrgänge auf Kreisebene und an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz. Aber auch an vielen Veranstaltungen war die Feuerwehr Harpstedt beteiligt.

Zugführer Malte Kasch erläuterte die Aus- und Übungsdienste im Detail. Für den dienstlich verhinderten Ortssicherheitsbeauftragten Klaus Stiller berichtete er, dass keine Feuerwehrdienstunfälle in 2011 erfasst werden mussten. Stiller hatte sich auch wieder stark mit der Brandschutzerziehung bei Kindern befasst. Gerätewart Jörg Löhmann berichtete, dass die Feuerwehrmitglieder mit den sechs Einsatzfahrzeugen 6500 Kilometer fahren mussten. Fünf Fahrzeuge sind in gutem Zustand, nur am Einsatzleitwagen nage aufgrund des Alters der Rost. 29 Atemschutzgerätträger können Atemschutzwart Simon Kasch zufolge über zwölf Atemschutzgeräte verfügen.

Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf dankte den Harpstedtern für die Ausbildung an der Wärmebildkamera. Dank richtete er auch an Rat und Verwaltung der Samtgemeinde für die Beschaffung des Hilfeleistungssatzes, der sich kürzlich beim Einsatz auf der Autobahn bereits bewährt habe. Verbandsvorsitzender Peter Sparkuhl berichtete, dass am 19. März der erste Spatenstich für den Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale erfolgen solle.

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Auf geplante Investitionen der Samtgemeinde 2012 ging Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes ein. Nach dem Etatentwurf sind 357 000 fürs Produkt „Feuerwehr“ eingeplant. „Den Ratsmitgliedern und mir ist viel daran gelegen, jede Art von ehrenamtlicher Tätigkeit und insbesondere die Freiwilligen Feuerwehren möglichst gut zu unterstützten.“ Bürgermeister Werner Richter merkte an, dass bei Alarm jede Einsatzkraft auf alles gefasst sein müsse und auch Menschen betroffen sein könnten. „Der Dienst und der Einsatz ist unschätzbar und nicht mit Gold aufzuwiegen.“

Für den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt übergaben Vorsitzender Stephan Bruns und die Vorstandvertreter Michael Kasch und Stephan Meißner offiziell eine Nebelmaschine für die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger am Standort.

Zum Schluss wurden noch Termine bekanntgegeben – so der Besuch französischer Gäste aus der Partnerstadt Loué vom 16. bis 21 August sowie der Regionalentscheid am 9. September in Westgroßefehn. Für die Harpstedter interessant, da sich die Wettbewerbsgruppe für den Landesentscheid 2013 qualifizieren will.

125 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt wurden bei der Versammlung gewürdigt. Oberlöschmeister Jens Töllner wurde ausgezeichnet mit dem Niedersächsischen Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Mitgliedschaft. Das Abzeichen für langjährige Mitgliedschaft des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 50 Jahre als Feuerwehrmitglied erhielten die Hauptfeuerwehrmänner Herbert Kattau und Heinrich Sudmann. Ortsbrandmeister Eric Hormann hatte zudem Präsentkörbe für sie parat.

In die Einsatzabteilung übernommen aus der Jugendfeuerwehr wurden die Feuerwehrmann-Anwärter Jannek Möhlmann und Niklas Meyer. Feuerwehrfrau ist nun Sarah Willert, Feuerwehrmänner sind Volker Ahlers, Christian Bahrs, Daniel Friedemann, Mathieu Turken. Simona Kasch und Finn Oetken wurden Oberfeuerwehrmänner. Ein weiteres Sternenpaar erhielten Jana Pölking als Hauptfeuerwehrfrau sowie Hendrik Kaiser und Gregor Paschke als Hauptfeuerwehrmänner. Heiner Hannekum wurde ernannt zum Ersten Hauptfeuerwehrmann, Christoph Windhusen zum Löschmeister. Ein Paar Silbersterne erhielt Zugführer Malte Kasch für den Dienstgrad Oberlöschmeister.

Aus dem Ortskommando verabschiedet wurden Atemschutzwart André Petersen und Schriftführer Heiner Hannekum. Neuer Schriftführer ist Maik Bitter.

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