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Es piept bei Ersatzmutter

15.06.2019

Piep, macht die junge Amsel nicht nur, „Piep“ ist auch ihr Name. Verliehen hat ihr diesen die Sandkrugerin Angelika Schützek. Am Abend des 7. Mais war ihr der kleine Nestflüchter im Unterholz ihres Gartens aufgefallen. Seitdem kümmert sie sich mit ihrem Mann Enno um den gefiederten Freund. Aufgepäppelt wurde der Jungvogel mit Fliegen, Würmern, Katzenfutter, Ei und Haferflocken. Alle drei Stunden, viele Nächte hindurch. Am 17. Mai machte sich „Piep“ zur ersten Flugstunde auf.

„Wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass sie sich schnell von uns verabschiedet“, erzählt Angelika Schützek. Weit gefehlt! „Piep“ lebt bis heute im schönen waldnahen Garten der Sandkrugerin. Das nach ihr Rufen und Füttern haben ihre menschlichen Ersatzeltern mittlerweile stark reduziert. „Wir möchten, dass sie ein möglichst normales Amselleben führt“, lautet der Wunsch der Schützeks.

Besuch in Weißrussland

Über den aktuellen Stand der Dinge in Weißrussland hat sich kürzlich eine kleine Reisegruppe der Malteser aus Sandkrug persönlich vor Ort informiert. Die Besuchsreise führte Heiko Claussen, Ursula Lepenat-Hinze, Ralph Hinze, Friedrich Taubert, Gerold Schröder und Bernd Schuckenbrock nach Voronovo und Slonim.

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In Grodno, dem Hauptsitz der Caritas, mit der die Malteser eng zusammenarbeiten, wurde Dolmetscherin Natascha Karzatseva begrüßt und eingesammelt. Gemeinsam besuchte die Gruppe in Voronovo die dortige Berufsschule, die vor Jahren eine Obstplantage und Gewächshäuser dank der Malteser erhalten hat. Mittlerweile ist die Apfelernte dort so ertragsreich, dass auf der Wunschliste der Schule jetzt Hochlagerregale und Kisten für das Obstlagern stehen. Der Plan ist jetzt, einen Prototyp in Deutschland bauen zu lassen. Die eigentliche Produktion könnte dann in Weißrussland erfolgen: Die Malteser pflegen auch gute Kontakte zu einer Holzwerkstatt in Slonim...

In Voronovo konnten sich die Gäste aus Sandkrug auch davon überzeugen, dass die Zusammenarbeit von Caritas und staatlichem Krankenhaus gut funktioniert. Die Caritas versorgt die Einrichtung mit Spritzen und anderen Verbrauchsmaterialien, die aus Deutschland geliefert werden.

In Slonim hat sich auch dank Pfarrer Igor einiges getan. Der Staat hat Wohnraum in Sozialwohnungen umwandeln lassen. In ihnen wohnen jeweils drei Personen mit Betreuer. Im Sozialen Zentrum gibt es neuerdings auch eine Computerklasse für behinderte Kinder.

Der nächste Transport mit Gütern aus Deutschland ist für den Herbst geplant. Gebraucht werden in diesem Zusammenhang weiterhin Rollstühle, Rollatoren, Kinder- und Säuglingsbekleidung, so Ortsbeauftragter Norbert Tenkhoff.

Musik auf Regentonnen

Zu einem Schulkonzert am Samstag, 22. Juni, 11 Uhr lädt die Grundschule Kirchhatten ein. Veranstaltungsort ist die Turnhalle der Grundschule, wo es bereits eine halbe Stunde vor Beginn für die Eltern Kaffee und Kekse gibt. Die Schüler der Grundschule Kirchhatten präsentieren die Ergebnisse einiger Arbeitsgemeinschaften in einem bunten Mix aus Rhythmus, Melodien, Liedern und Sketchen – „unter anderem wird auf 20 Regentonnen gespielt“, verrät die Leiterin des Schulorchesters Anja Lüers. Mitwirkende sind Chor, Orchester, Flöten-AG und die Plattdeutsch-AG von Andrea Cordes. Der Eintritt ist frei, die Zuhörer werden um Spenden für den AG-Bereich gebeten.

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