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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Suche: Feuerwehr findet Caspars Fährte

21.08.2013

Sandhatten Der Schreck saß tief: Mehr als drei Stunden hat Klaus Kaltenborn am Dienstag gemeinsam mit seiner Frau nach Hunde Caspar gesucht, der in ein Maisfeld an der Straße auf dem Haferkamp in Sandhatten entwischt war.

Weil der Hund eine lange Schleppleine hinter sich herzog, fürchtete das Ehepaar aus Sandkrug, Caspar könnte sich im Mais verheddern und nicht mehr allein frei kommen. Die gummierte Schleppleine ist besonders rutschfest und gut zu greifen. Genau diese Rutschfestigkeit könnte Caspar aber auch zum Verderben werden, wenn sie sich um die Maispflanzen wickeln würde, fürchteten die Besitzer. Ohne Hilfe wäre der Hund verloren, so ihre Sorge. Die freiwillige Feuerwehr Sandhatten, die Kaltenborn schließlich zur Hilfe rief, unterstützte die Suche zunächst mit einigen Männern.

Dem Einsatzleiter und stellvertretenden Ortsbrandmeister Stefan Heinke war aber schnell klar, dass die Suche so keinen Erfolg haben würde, wenn Caspar wirklich im Mais feststecken sollte.

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Er bestellte die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Ganderkesee nach Sandhatten. Aus großer Höhe suchte die Besatzung mit Wärmebildkameras nach Caspar.

Die Suche war schließlich erfolgreich, zeitgleich mit den Feuerwehrleuten an der Wärmebildkamera wurden auch Kameraden fündig, die die Grenze des Maisfelds abgefahren waren. Bewohner eines angrenzenden Hauses hatten Caspar wenige Minuten zuvor zufällig entdeckt und ihn zunächst an einem Baum festgebunden. Der Labrador-Mischling war aufgeregt, aber unverletzt. Besitzer Klaus Kaltenborn fand vor lauter Dankbarkeit kaum Worte: „Ganz großen Respekt an die Feuerwehr und vielen Dank“, sagte er und fügte hinzu: „Das war ganz tolle Arbeit“ Es sei ein unglaubliches Gefühl, Caspar endlich wieder bei sich zu haben.

Groß war die Freude auch bei den ehrenamtlichen Helfern von der Feuerwehr. „Schön, wenn ein Einsatz so ausgeht“, sagten Stefan Heinke und Ortsbrandmeister Frank Jacobs übereinstimmend. Insgesamt hatten sich 15 Sandhatter Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen, später dann auch noch drei Ganderkeseer Kameraden an der Suche beteiligt.

Und Caspar? Der vorwitzige Hund schien nach einigen Schlucken Wasser aus dem großen Tank eines Feuerwehrfahrzeuges schon wieder sehr abenteuerlustig und steckte seine Nase neugierig in den Wind.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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