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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Feuerwehr rückt besonders häufig sonnabends aus

13.01.2017

Kirchhatten Geht es nach der Zahl der Einsätze, ist die Feuerwehr Sandkrug in Hatten Spitze. 2016 rückte sie 53-mal aus. Bei den anderen drei Ortswehren gab es weniger Einsätze: Kirchhatten (26), Sandhatten (14) und Dingstede (9).

Das geht aus dem umfangreichen Bericht hervor, den Gemeindebrandmeister Stefan Heinke auf der Gemeindekommandoversammlung der vier Hatter Feuerwehren aus Sandkrug, Kirchhatten, Sandhatten und Dingstede im Feuerwehrhaus Kirchhatten vorgetragen hat. Neben Bürgermeister Christian Pundt und der Ratsvorsitzenden Katja Radvan begrüßte er u.a. den stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Hattendorf, Vertreter des Malteser Hilfsdienstes, des THW, der Polizei und der Forst.

Aus der von ihm vorgelegten Statistik der Einsätze des vergangenen Jahres geht hervor, dass die Wehr aus Sandkrug mit 53 Einsätzen an der Spitze liegt, gefolgt von Kirchhatten mit 26, Sandhatten mit 14 und Dingstede mit 9 Einsätzen. Die meisten Einsätze wurden im Mai gefahren. Auch bei den Wochentagen gibt es messbare Unterschiede: Über das Jahr verteilt wurden die Wehren am meisten an Sonnabenden zu Hilfe gerufen, am wenigsten donnerstags. Die Ausrückzeit des ersten Fahrzeugs nach der Alarmierung lag im Durchschnitt bei gut drei Minuten.

Von den 225 Mitgliedern der Wehren wurden während der Einsätze 528 Stunden gearbeitet. Zusammen mit den anderen Dienststunden (23 700 Stunden) leisteten die Hatter Feuerwehrfrauen und –männer 24 230 Stunden. Der Gemeindebrandmeister hat ausgerechnet, welcher Betrag, basierend auf dem durchschnittlichen Bruttoarbeitslohn eines Feuerwehrmannes, dabei herauskommen würde. Es wären 557 290 Euro.

In seinem Jahresrückblick erinnerte Heinke an den Großbrand am 11. März 2016 auf dem Hof Barkemeyer, bei dem zusätzlich zu den vier Hatter Wehren auch die Einheiten aus Huntlosen, Ahlhorn, Cloppenburg, Ganderkesee und Wildeshausen eingesetzt waren.

Heinke dankte der Kirchhatter Wehr für die gelungene Ausrichtung des Gemeindewettkampfes und des Gemeindefeuerwehrballs. „Mit dem Neubau des Feuerwehrhauses in Streekermoor sind wir auf einem guten Weg, auch wenn immer noch für die einzelnen Vorgänge viel Zeit ins Land geht, sind wir dennoch optimistisch, dass wir im nächsten Jahr den Umzug gestalten dürfen“, warf er einen Blick in die Zukunft.

Auch die Fahrzeugplanung ist nun für die nächsten Jahre auf einen soliden Sockel gestellt worden, teilte Heinke mit. „Auch hier geht mein Dank an den Rat und die Verwaltung“. Natürlich sei die Feuerwehr eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Man merke aber schon, ob eine Gemeinde diese Aufgabe nur als Pflicht sehe oder über den Tellerrand schaue und mehr dafür tue und auch mehr investiere, lautete das Fazit des Gemeindebrandmeisters. Neu im Amt ist Brandschutzerzieher Jörg Pilgermann. Er wird künftig u.a. die Schulen und Kitas in der Gemeinde besuchen.

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