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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Test: Feuerwehr übt Ernstfall in der Schule

16.09.2011

WARDENBURG „Hurra, hurra, die Schule brennt“, sang während der Neuen Deutschen Welle die Gruppe „Extrabreit“. Am Mittwochabend rückten alle drei Feuerwehren, das Technische Hilfswerk und der Malteser Hilfsdienst zur Grundschule an der Rosenallee in Hundsmühlen aus. Gefahr für das Gebäude bestand allerdings nicht. Es handelte sich vielmehr um eine große Atemschutzgeräteübung.

Mit elf Fahrzeugen und rund 80 Helfern aus Wardenburg, Achternmeer und Littel brausten die Einsatzkräfte unter Blaulicht und mit Martinshorn von allen Seiten zur Grundschule an. Im Mittelpunkt standen die 40 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks. Das von Gemeindeatemschutzwart Christoph Wulf ausgearbeitete Szenario ging von einem Blitzeinschlag aus, der in der Schule verheerende Wirkung ausgelöst hatte. Ein Brand im Heizungsraum musste gelöscht und ein Schüler befreit werden, der von einem umgestürzten Baum eingeklemmt war. Darüber hinaus befanden sich noch weitere verletzte Personen in der Schule, die von rund zwölf Jugendlichen des THW und der Jugendfeuerwehr dargestellt wurden.

Wie Wardenburgs Ortsbrandmeister Stefan Buschmann betont, ein Unglücksfall, der immer wieder passieren kann. Einen Unterschied zwischen Übung und Realität gab es dann am Mittwochabend aber doch: „Bei diesem Ausmaß des Schadens hätte es wohl kaum ausgereicht, mit den eigenen Rettungskapazitäten die Situation in den Griff zu bekommen. Realistisch betrachtet, wäre hier wohl auch die Berufsfeuerwehr aus Oldenburg dazu geholt worden“, sagte Buschmann. Er hatte zusammen mit Holger Pastoor und Ralf Schwantje die Einsatzleitung übernommen.

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Beim ersten Rettungsangriff hatten die Atemschutzträger unter erschwerten Bedingungen die Aufgabe, zunächst die verletzten Personen aufzuspüren, um sie dann dem Rettungsdienst zu übergeben. Dabei kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Hilfestellung gab eine Einheit der Feuerwehrleitstelle aus Ganderkesee, die mit einem Atemschutzgerätefahrzeug angerückt war.

Der Sinn der Übung war es, darüber hinaus zu zeigen, dass, wenn es darauf ankommt, die Feuerwehren, das THW und der Malteser Rettungsdienst an einem Strang ziehen. Am Ende zeigten sich die Beobachter zufrieden, bei Bockwürsten und Getränken, die die Verpflegungseinheit des THW unter der Leitung von Dirk Fürst auftischte, ließen die Helfer die Übung noch einmal Revue passieren.

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