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Aktualisiert vor 36 Minuten.

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Feuerwehr Wildeshausen feiert „Nacht der Helden“

14.02.2012

WILDESHAUSEN Los Angeles hat seinen „Oscar“, Berlin seinen „Bären“ und auch in Wildeshausen gibt es seit Sonnabendabend einen bedeutenden Preis: den „Victor“ – ins Leben gerufen von der dritten Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen. „Die Nacht der Helden“ war der Kameradschaftsabend der Feuerwehr in Anlehnung an die „Oscar“-Verleihung überschrieben, den die dritte Gruppe in diesem Jahr zu organisieren hatte.

In Gala-Robe erschienen die 112 Gäste, darunter eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Rechterfeld, im Reitersaal des Hannoverschen Hofes. Dem Anlass entsprechend hatte das Wirtepaar Elvira und Uwe Fischer den Saal festlich dekoriert und ein edles Büfett hergerichtet.

Das Motto des Abends aufgreifend hatte auch Bürgermeister, Dr. Kian Shahidi, der mit seiner Frau Claudia gekommen war, Auszeichnungen in Form einer kleinen, goldenen Statue zu vergeben. Seine Laudationen hielt er, wie beim „Oscar“ üblich, in Englisch. Je einen „Firefighter-Hero-Award“ verlieh Shahidi an Stadtbrandmeister Jürgen Koch, Ortsbrandmeister Helmut Müller und – in Abwesenheit – an Düngstrups Ortsbrandmeister Kurt Hagelmann, und sagte den Führungskräften der Wildeshauser Feuerwehren damit einen Dank für „die viele Zeit, die Sie in die Feuerwehr investieren“.

Dann war die dritte Gruppe unter der Führung von Werner Schunk an der Reihe, Feuerwehr-„Helden“ in fünf mehr oder minder ernst gemeinten Kategorien zu küren. Die Jury, so versicherte Moderator Martin Siemer, sei garantiert „unerfahren und abhängig“ gewesen. So ging der „Victor“ für den schönsten Feuerwehrmann an Atemschutzgerätewart Andreas Schreiber, dessen „Bartkonfigurationen immer exakt auf die Atemschutzmaske getrimmt sind“, bemerkte Laudator Werner Schunk. Den Titel „Tollpatschigster Feuerwehrmann“ bekam Jungkraft Philipp Heinze, der es bei einem Wettkampf geschafft hatte, sich nach nur drei Metern lang hinzulegen. „Ich weiß nicht, ob ich mich nun entschuldigen oder bedanken soll“, sagte der strahlende Preisträger nach Übergabe der Statue. Hermann Cordes bekam den „Victor“ für den sportlichsten Feuerwehrmann „für seine ausgefeilte Technik der kurzen Schritte“ und Thekenkraft Carolin Nowara den Preis in der Kategorie „Stille Helfer im Hintergrund“. Für sein Lebenswerk wurde Ehrenstadtbrandmeister Conrad Kramer sen. („Die graue Eminenz der Feuerwehr Wildeshausen“) gewürdigt.

Nach den Ehrungen war die Tanzfläche für die „Victor“-Party freigegeben.

 @ Mehr Bilder unter http://www.NWZonline/fotos-landkreis

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