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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

„Feuerwehrhaus nimmt Gestalt an“

26.05.2017

Wildeshausen „Es gibt nichts Schöneres, als das Hören des ,Wildeshauser Liedes‘ am frühen Himmelfahrtsmorgen“, geriet Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski ins Schwärmen. Das ist nunmehr im 121. Jahr nach der Gründung der Feuerwehr in Wildeshausen geschehen.

Vor den Kameradinnen und Kameraden der Düngstruper und Wildeshauser Feuerwehr bedankte sich Kuraschinski am Donnerstagmorgen im Rahmen des traditionellen Himmelfahrtsausmarsches nach dem Frühstück in der Gaststätte Sander in der nahegelegenen Lehmkuhle für das Engagement und den Dienst am Nächsten. Noch immer stecke ihm der Feueralarm während der Himmelfahrtsversammlung der Gilde im Historischen Rathaus im vergangenen Jahr in den Gedanken, so der Bürgermeist er. „Trotz Feierlaune habt ihr es verstanden, fachmännisch und schnell den Brand am Hallenbad zu bekämpfen. Ihr seid oft die letzte helfende Instanz, wie auch immer die Hilfe bei Unfällen auf der A1 beweist. Stadt und Rat können da nur für gute Ausrüstung sorgen. Wie jetzt mit Rüstwagen und der Bestellung der neuen Drehleiter.“ Auch Stadtbrandmeister Helmut Müller fand die passenden Worte für die 158 Einsätze der Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup. „Dank der vorgehaltenen Bereitschaftsgruppe nahm der Brand am Hallenbad ein relativ gutes Ende.“

Beförderungen beim Ausmarsch

Beim Ausmarsch der Feuerwehren gab es Beförderungen:

Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Florian Gorski und Marco Backhus befördert.

Oberfeuerwehrmänner sind nun Tom Ole Budzin, Steve Hense, Leon Gravel, Christoph Albers, Philippe Tagher, Philipp Heinze, Hannes Mues und Jonas Kramer.

Zum Feuerwehrmann ernannt wurde Torben Dartsch, nachdem er das Versprechen laut Satzung der Feuerwehr gesprochen hatte.

Auch der Brand des Hotels Gut Altona liege vielen wohl noch in Erinnerung. 80 Hotelgäste wurden evakuiert. Niemand kam zu Schaden. Das Hauptgebäude wurde aber ein Raub der Flammen. Auch eine Personensuche sei glücklich zu Ende gegangen. Eine vermisste Seniorin konnte lebend in einem Gebüsch gefunden werde.

„Unser neues Feuerwehrhaus wächst und wächst, zwar nicht dort, wo es hätte wachsen sollen, aber es nimmt auf dem Grund der Pagenmarsch zunehmend Gestalt an“, erwähnte Müller weiter. Grundsteinlegung am 16. Dezember und Richtfest am 7. April zeigen das Voranschreiten der Bauarbeiten. „Gehen die Arbeiten so zügig weiter, werden wir wohl im September oder Oktober ins neue Feuerwehrhaus umziehen können“, mutmaßte der Stadtbrandmeister.

Müller bedankte sich bei den Kameradinnen und Kameraden, dem Orts- und Stadtkommando und besonders Kamerad Lutz Ertelt, „der immer ein offenes Ohr für meine Belange hat und der meine Anliegen schnell und meistens unbürokratisch umsetzt, soweit es möglich ist.“

Grußworte richteten auch Kreisbrandmeister Andreas Tangemann und Verbandsvorsitzende Diane Febert an die Feuerwehrmitglieder. Febert sprach nach ihrer Wahl zur Nachfolgerin von Peter Sparkuhl zum ersten Mal in ihrer neuen Funktion.

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