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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

So oft mussten Polizisten und Retter eingreifen

04.03.2019

Ganderkesee Wenn im Faschings-Festzelt der Robbie-Williams-Hit „Angels“ erklingt, weiß Andreas Strodthoff: „Jetzt können wir anfangen, aufzuräumen und einzupacken.“ Der alljährliche musikalische Rausschmeißer signalisiert dem Vorsitzenden des DRK-Ortsverbandes Ganderkesee und dem ganzen Einsatzteam des Roten Kreuzes das Ende eines langen Tages und einer noch längeren Nacht.

Eine Nacht, die dem Rettungsdienst in diesem Jahr deutlich mehr Arbeit bescherte als im Vorjahr: Mit 170 Hilfeleistungen haben sich die Einsätze gegenüber 2018 nahezu verdoppelt. Dennoch fiel die Faschings-Bilanz des DRK zufriedenstellend aus: Vor allem die Zahl der Schnittverletzungen sei zurückgegangen, betonte Strodthoff: Die Aktion „Glasfrei um den Ring“ werde immer besser angenommen. Behandelt wurden allerdings mehr Verletzungen durch Stürze und Auseinandersetzungen.

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Konfliktfrei verlief der Fasching auch in diesem Jahr nicht: „Es gab einige Körperverletzungen, dafür aber weniger Sachbeschädigungen und Beleidigungen“, berichtete Gerke Stüven, Leiterin des Polizeikommissariats für den Landkreis in Wildeshausen. Auch wenn sie „keine herausragenden Ereignisse“ notiert hatte, arteten ein paar Einsätze doch aus: In fünf Fällen leisteten streitbare Faschingsbesucher Widerstand gegen Polizisten, drei Beamte erlitten dabei leichte Verletzungen. Sechs Personen wurden in Gewahrsam genommen, weitere 15 erhielten Platzverweise.

„Alkohol spielte dabei eine wesentliche Rolle“, sagte Stüven. Betrunkene Jugendliche fielen indes seltener auf: In acht Fällen musste der Jugendschutz eingreifen. Schwerpunkt der Kontrollen war wieder der Famila-Getränkemarkt.

Dort war auch der Reinigungsdienst besonders gefordert. „Beim Getränkemarkt hat es sehr lange gedauert, bis alles sauber war“, berichtete Lutz Auffarth, Leiter der Polizeistation Ganderkesee. Deswegen konnten die Straßen im Ortskern erst gegen 19.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden – später als in den Vorjahren. Nicht alle Autofahrer hätten Verständnis gezeigt, bemerkte Auffarth.

Zufrieden mit dem Umzug waren die Verantwortlichen der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV), auch wenn es hier und da mal Lücken und Verzögerungen gegeben habe. Ein bisschen enttäuscht zeigte sich GGV-Sprecher Timo Vetter allerdings von der Besucherzahl, die auf rund 25 000 geschätzt wird. In den vergangenen Jahren waren es meistens deutlich mehr. Mit Blick auf die angespannte Finanzlage der GGV konstatierte Vetter: „Der Fasching ist nach diesem Umzug nicht gerettet!“

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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