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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Sie schlagen im Dunkeln zu

04.12.2018

Ganderkesee /Landkreis Dass Einbrüche in der dunklen Jahreszeit zunehmen, lässt sich im Landkreis Oldenburg an Zahlen festmachen: 253 Diebstähle aus Wohnungen und Einfamilienhäusern registrierte die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch im vergangenen Jahr. Dabei ereigneten sich 149 Taten zwischen Oktober und März und 104 im Zeitraum von April bis September.

Gründe dafür gebe es viele, sagt Daniela Seeger, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch. „Zum einen sinkt für potenzielle Täter aufgrund der früher einsetzenden Dunkelheit das Entdeckungsrisiko. Zum anderen lässt während der Wintermonate die soziale Kontrolle insgesamt nach, da sich die Bürger weniger im Freien aufhalten und damit verdächtige Personen oder Einbruchgeräusche in ihrem Wohngebiet seltener auffallen“, erklärt sie.

Mechanik vor Technik

Es den Tätern schwer machen

Die Polizei Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch gibt einige Tipps zur Einbruchsprävention:


 Einen bewohnten Eindruck vermitteln


 Auf fremde Fahrzeuge und Personen achten


 Fenster und Türen auch bei kurzer Abwesenheit schließen (auf Kipp stehende Fenster sind offene Fenster)


 Türen abschließen


 Schlüssel bei Glastüren nicht innen stecken lassen


 Rollläden nach Möglichkeit nicht tagsüber schließen (Nachbarschaftshilfe/-pflege)


 Keine Hinweise auf Abwesenheit geben (auch nicht in den sozialen Medien)


 Bei Schlüsselverlust Zylinder auswechseln


 Wertsachen nicht sichtbar von außen liegen lassen

Für Fragen rund um Einbruchschutz steht das Präventionsteam der Polizei Wildeshausen unter Telefon   04431/941-137 zur Verfügung.

An dem Vorgehen der Täter habe sich in den Jahren grundsätzlich nichts verändert. Um unbemerkt vorgehen zu können, bevorzugen die Täter laut Seeger nicht einsehbare, dunkle Bereiche rund um ihre Tatobjekte. „Dort suchen sich die Täter geeignete Einstiege wie Fenster und Türen, die gewaltsam, aber möglichst lautlos, geöffnet werden. Je besser Fenster und Türen gesichert werden, desto aufwendiger ist es für die Täter, in das Objekt einzudringen.“ Besondere Einbruchsschwerpunkte kann die Polizei laut Seeger nicht ausmachen. „Sie werden sowohl in Wohnungen und Häusern als auch in Firmengebäuden oder öffentlichen Einrichtungen wie Schulen verübt.“

Viele Einbrüche könnten aber durch richtiges Verhalten, richtige Sicherungstechnik wie bauliche Maßnahmen oder Technik in Form von Alarmanlagen, Videoüberwachung und Beleuchtung verhindert werden. Wer sein Zuhause sicherer machen möchte, sollte Folgendes beachten: „Generell gilt: Mechanik vor Technik, denn je mehr Zeit die Täter für den Einbruch benötigen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie von ihrem Vorhaben ablassen“, sagt Seeger. Mechanische Sicherungen von Fenstern und Türen könnten Einbrecher davon abhalten, ins Hausinnere zu gelangen. „Bei Neu- und Umbauten lassen sich einbruchhemmende Türen und Fenster einbauen, die aufgrund ihrer Gesamtkonstruktion gegenüber Einbruchsversuchen widerstandsfähig sind“, so Seeger. Eingebaute Türblätter, Zargen, Schlösser und Beschläge bieten laut Polizei einen besonderen Schutz. Das gelte auch für Verriegelungen an Fenstern, abschließbare Fenstergriffe und einbruchhemmende Verglasungen.

Fachmann fragen

„Es besteht auch die Möglichkeit, an älteren Türen und Fenstern, die nicht dem neusten Stand der Sicherheitstechnik entsprechen, Nachrüstungen vorzunehmen. In jedem Fall gilt, sich diesbezüglich mit einem Fachmann in Verbindung zu setzen, um sinnvolle Möglichkeiten zu besprechen“, sagt die Expertin.

Neben teurer Sicherheitstechnik gebe es aber auch kostenlose Möglichkeiten, sein Zuhause zu schützen – mit den richtigen Verhaltensweisen. Die Polizei gibt einige Tipps (siehe Infokasten).

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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