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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Auf Kontrollgang zu den „Vorglüh-Hotspots“

04.03.2019

Ganderkesee Wo Fasching gefeiert wird, da wird auch getrunken. Das ist auch in Ordnung, solange es die Besucher nicht übertreiben und vor allem solange der Jugendschutz beachtet wird. Damit letzteres der Fall ist, waren am Samstag vier Präventionsteams der Polizei und des Landkreises unterwegs. Mit dabei waren Martin Klinger und Dirk Emmerich.

Klinger ist Präventionsbeauftragter der Polizei Wildeshausen, Emmerich der Jugendpfleger des Landkreises. Sie sind bereits vor dem Umzug unterwegs, „dann checken wir schon die Vorglüh-Hotspots“, erklärt Emmerich. Darunter: der Bereich vor dem Famila-Getränkemarkt. Bei Jugendlichen über 16 Jahren „wollen wir vor allem verhindern, dass die vom Umzug gar nichts mehr mitbekommen“, so Emmerich.

Vorgegangen wird dabei vor allem nach Augenmerk: Immer wieder gehen die Blicke über die Menschenmenge vor dem Getränkemarkt. Wer sieht „zu jung“ für Alkohol aus? Wer ist schon deutlich angetrunken? Es wird gezielt angesprochen, aufgeklärt, kontrolliert – und im Notfall die Eltern informiert. Manchmal sind die Kontrollierten volljährig, manchmal aber auch nicht.

Für die Polizei spielt die frühzeitige Kontrolle aber noch eine andere Rolle: „Bei einem Drittel aller Gewalttaten am Abend“, so Klinger, sei zu viel Alkohol im Spiel. „Wenn wir da im Vorfeld schon gezielt aufklären, kann so manches Unglück vielleicht verhindert werden.“ Zudem gehe es auch darum, auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen zu achten. Opferschutz, gerade in Bezug auf junge Mädchen und Frauen, spiele ebenfalls eine Rolle.

Die Präventionsteams sind in Zivil unterwegs, um nicht zu früh auf sich aufmerksam zu machen. Aber bei den Kontrollen lassen sie nicht sofort die „volle Wucht“ des Amtes auf die jungen Besucher einprasseln. „Es ist typisch für Jugendliche, die Regeln der Erwachsenen zu brechen“, so Emmerich. Nur dürfe dabei niemand ernsthaft zu Schaden kommen. Und ein „heilsamer Schock“ beim „erwischt werden“ könne da schon helfen.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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