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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Sicherheitskonzept gegen Himmelfahrts-Randale

04.05.2019

Ganderkesee Es war ein bedrohliches Szenario, das sich im vorigen Jahr am Himmelfahrtsabend vor dem Gasthof Menkens in Hoykenkamp in der Gemeinde Ganderkesee (Kreis Oldenburg) entwickelt hatte: Auf der einen Seite der Schierbroker Straße standen viele betrunkene, teils sehr aggressive junge Leute, auf der anderen Seite zahlreiche Streifenwagen mit blinkendem Blaulicht und mehr als 50 Polizisten, einige mit Hunden, die jederzeit wieder eingreifen konnten.

Zuvor hatte es auf und neben der Straße sowie dem abzweigenden Schulweg mehrfach Schlägereien unter Alkoholisierten gegeben. Als die ersten Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurden sie massiv beleidigt, die Lage drohte zu eskalieren und erst das Großaufgebot mit Verstärkung durch die Bereitschaftspolizei Bremen sorgte am Abend wieder für Ruhe in Hoykenkamp.

Soweit soll es nicht wieder kommen: Bereits nach den Ereignissen vom 11. Mai 2018 hatte sich Gastwirt Gerhard Menkens mit Vertretern der Polizei und der Gemeinde zusammengesetzt – zumal die Randale von Hoykenkamp seinerzeit sogar bis nach Hannover durchdrang, wo Innenminister Boris Pistorius nach „harten Konsequenzen“ rief.

Für die diesjährige Vatertags-Party am Donnerstag, 30. Mai, in seinem Sommergarten kündigt Gastronom Menkens „einige Änderungen und Vorsichtsmaßnahmen“ an, in Absprache mit Polizei, Gemeinde und Präventionsrat, wie er betont. Die Grünfläche neben seinem Parkplatz, auf der sich im Vorjahr viele junge Leute zum Trinken niederließen, wird eingezäunt und ist nur für Pkw reserviert. Auf dem Parkplatz können Fahrräder abgestellt werden, dort sollen sich aber keine Gäste lange aufhalten. „Sie müssen sich zügig in den Garten begeben“, fordert Menkens. Der Platz werde mit Kameras überwacht und es würden dort auch Kontrollen durch den Ordnungsdienst vorgenommen, kündigt er weiter an.

Sehen Sie hier ein Video aus dem Vorjahr

Wenn der Sommergarten voll ist, so Menkens, würden die Ordner angewiesen, die Parkfläche zu schließen und keine weiteren Gäste einzulassen – „bis auf Widerruf“. Und es werde „nicht gestattet sein, auf dem Radweg auszuharren und Party zu machen.“ Nach Angaben des Gastronomen wird die Polizei „immer wieder Kontrollen fahren.“

Die Polizei ist nach Angaben ihres Sprechers Albert Seegers (Delmenhorst) am Sicherheitskonzept für die Vatertags-Party in Hoykenkamp beteiligt. Es werde an dem Tag ein höheres Kräfteaufgebot geben, sagte er. „Und die Einschreitschwelle wird relativ gering sein.“ Soll heißen: Pöbeleien und Aggressivität sollen schon im Anfangsstadium unterbunden werden. Wenn sich allerdings Menschen auf den Nebenanlagen der Straßen aufhalten und friedlich darauf warten, in den Sommergarten eingelassen zu werden, dann „können wir das nicht verbieten“, stellt Seegers klar.

Gerhard Menkens appelliert an die Vernunft der Vatertags-Ausflügler und verweist auf die Maifeier in seinem Hause: „Viele Menschen, die mächtig Party gemacht haben – ohne Scherben, ohne Streit, ohne mitgebrachte Getränke, keine aggressive Stimmung. Es war echt toll.“ Das wünscht er sich auch für den Himmelfahrtstag.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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