• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Verkehrschaos nach tödlichem Folgeunfall

21.09.2018

Groß Ippener Ein Toter und mehrere zum Teil lebensgefährlich verletzte Personen: Das ist die Bilanz zweier schwerer Unfälle am späten Donnerstagnachmittag. Die Autobahn 1 ist bei Groß Ippener und Wildeshausen in Fahrtrichtung Bremen noch bis in den späten Abend voll gesperrt. Es kommt derzeit zu massiven Verkehrsbehinderungen, die bis hin zur Autobahn 29 reichen. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Die Polizei empfiehlt aktuell, bereits im Ahlhorner Dreieck auf die Autobahn 29 zu wechseln. Die Sperrung wird bis mindestens 20 Uhr andauern.

Nach einer ersten Kollision mehrer Fahrzeuge am Nachmittag bei Groß Ippener kam es gegen 17.55 Uhr zu einem tödlichen Folgeunfall in Richtung Bremen. Aufgrund der Autobahnsperrung wurde der Verkehr bereits an der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord von der Autobahn 1 abgeleitet, es kam zu einem langen Stau, der bis zur Rastanlage Wildeshausen reichte. „Dieses Stauende wurde von einem 23-jährigen Ukrainer übersehen. Er fuhr mit seinem Klein-Lkw nahezu ungebremst auf den Auflieger eines stehenden Sattelzuges auf. Sein Lkw verkeilte sich in dem Auflieger“, berichtet Polizeisprecher Albert Seegers. Der 23-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 50-jährige Fahrer aus dem stehenden Sattelzug blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt.

Bei dem vorausgegangenen Unfall gegen 15.45 Uhr bei Groß Ippener verunglückten vier Fahrzeuge. Mehrere Menschen wurden nach Polizeiangaben zum Teil lebensgefährlich verletzt. Aufgrund des bisherigen Ermittlungsstandes geht die Autobahnpolizei Ahlhorn davon aus, dass ein 29-jähriger Mann aus Polen gegen 15.45 Uhr während eines Staus mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen gekommen ist. Mehrere nachfolgende Fahrzeuge bremsten ebenfalls ab, ein 59-jähriger Oldenburger übersah das Stauende jedoch und fuhr mit seinem Kleintransporter auf die anderen Fahrzeuge auf. In einer Kettenreaktion verkeilten sich vier Fahrzeuge ineinander.

Der Fahrer des Sattelzuges blieb bei dem Unfall unverletzt. Alle vier weiteren Beteiligten wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, mussten von der Feuerwehr befreit werden und erlitten schwere bis lebensgefährliche Verletzungen. Eine 26-Jährige aus Oldenburg sowie ein 62-Jähriger aus Buxtehude wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Die weiteren verletzten Personen wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren. Die Autobahn 1 wurde in Richtung Bremen voll gesperrt. Die zwischen Groß Ippener und der Unfallstelle stehenden Fahrzeuge wurden ab 17:45 Uhr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Der entstandene Schaden an den beteiligten Fahrzeugen wurde ebenfalls auf mindestens 50.000 Euro geschätzt.

Christian Ahlers
Redakteur
Online-Redaktion
Tel:
0441 9988 2159

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.