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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Mutmaßlicher Wolfskadaver soll untersucht werden

08.03.2019

Groß Ippener Ein mutmaßlicher Wolfskadaver hat am Donnerstag mehrere Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn 1 bei Groß Ippener (Landkreis Oldenburg) verunsichert. Nach Angaben der Autobahnpolizei Ahlhorn gab es mehrere Meldungen wegen des toten Tieres. Eingesetzte Polizeibeamte fanden den Kadaver und legten ihn auf dem Grünstreifen der Autobahn ab. Das Tier sei definitiv durch ein Fahrzeug zu Tode gekommen, bestätigte ein Polizeisprecher in Delmenhorst.

Nach Angaben des zuständigen Umweltministeriums in Hannover kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich tatsächlich um einen toten Wolf handelt. Die zuständigen Wolfsberater und Vertreter des Landkreises Oldenburg haben sich vor Ort ein Bild gemacht, wie Lotta Cordes, Sprecherin des Umweltministeriums, auf Anfrage sagte.

Der Kadaver wurde durch Mitarbeiter des Landkreises Oldenburg geborgen, wie Kreis-Baudezernentin Eva-Maria Langfermann bestätigte. Das tote Tier soll im Laufe der nächsten Woche im Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin eingehend untersucht werden. Dann werde geklärt, ob es sich tatsächlich um einen Wolf gehandelt hat.

Langfermann sagte, dem Landkreis sei bis dato nicht bekannt gewesen, dass sich ein Wolfsrudel im Raum Groß Ippener aufhalte. Bislang sei allein das „Goldenstedter Rudel“ bekannt, das für etliche Risse in dem Raum Goldenstedt/Vechta verantwortlich gemacht wird. Vermutet wurden seinerzeit mindestens zwei Jungtiere.

Laut Informationen des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung Berlin gab es vergangenes Jahr im Land insgesamt 20 identifizierte Wölfe, die durch verschiedene Verkehrsunfälle ums Leben kamen. In Niedersachsen sind zu Beginn des Jahres 24 Wolfsterritorien offiziell nachgewiesen worden.

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