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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Großalarm war nur eine Feuerwehr-Übung

22.04.2013

Wildeshausen Sirenenalarm schreckte am Sonnabend um 15.05 Uhr die Einwohner der Kreisstadt auf. Nur wenige Minuten später meldeten die Martinshörner der Feuerwehrfahrzeuge der Wehren Wildeshausen und Düngstrup das Ausfahren zum Einsatzort. Doch zum Glück steckte hinter dem Alarm nur eine Großübung.

Auf den Meldeempfängern konnten die Einsatzkräfte die Diakonischen Werke Himmelsthür an der Dr. Klingenberg-Straße ausmachen. Kein unbekannter Zielort, denn viele Fehlalarme rufen die Feuerwehrleute immer wieder in diese Einrichtung.

Doch diesmal schien alles ganz anders. Rauch wurde aus dem Dachgeschoss des Hauses Butjadingen gemeldet. Der Hilferuf kam nicht über einen Feuermelder, sondern durch eine Alarmierung des Hausmeisters, der die Arbeiten im Dachgeschoss am Morgen überwacht hatte und gegen 14.50 Uhr starken Rauch in diesem Bereich feststellte.

Nach einem kurzen Versuch, den Brand selber zu löschen, alarmierte er die Großleitstelle über den Notruf 112. Eile war geboten, denn das Haus wurde von einer Jugendgruppe als Bleibe während einer Durchreise genutzt. Vermutet wurden 15 bis 25 Jugendliche in den unteren Etagen, die zum Teil nicht aufzufinden waren. Soweit das Schreckensszenario, das Stadtbrandmeister Helmut Müller ausgearbeitet hatte, und sich für die schnell eintreffenden Feuerwehrkameraden als gut organisiert und geheime Einsatzübung darstellte. Zugleich ein Einsatz, der sich gegen die Ausrückroutine durch die zahlreichen Fehlalarme richten sollte.

Neben der Brandbekämpfung stand die Personenrettung unter schwerem Atemschutz im Vordergrund, denn die zum Großteil eingeschlossenen Jugendlichen, gespielt von den Mitgliedern der Jugendfeuer, mussten befreit werden. Türen galt es mit dem Beil aufzuschlagen. Ein Einsatz, der so nur geübt werden konnte, da das Haus Butja-ding ein Abrisskandidat bei der Umgestaltung der Diakonischen Werke ist.

Am Sonntagmorgen trafen sich die Feuerwehrkameraden schon wieder. Dann mit eigener Atemluft, denn für die Übung am Sonnabend hatte die Exxon Werkfeuerwehr die Atemluft zur Verfügung stellt, um für Sonntag und eventuelle weitere Einsätze gerüstet zu sein. Am Sonntag handelte es sich aber nicht eine Übung, sondern normalen Feuerwehrdienst der ersten und der dritten Gruppe der Wildeshauser Feuerwehr. Auf dem Gelände der Firma Geestland wurde der Umgang mit Chemieschutzanzügen geprobt.

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