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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Feuerwehr I: Neue Zeiten für Brandschützer

08.11.2017

Harpstedt Mit einschneidenden Maßnahmen wollen die Feuerwehren der Samtgemeinde Harpstedt dem sich abzeichnenden Mitgliederrückgang und der sinkenden Tagesverfügbarkeit begegnen. Was bereits umgesetzt und was geplant ist, stellten Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf und sein Vize Frank Bollhorst am Montagabend dem Feuerschutz- und Rettungswesenausschuss der Samtgemeinde vor – der die Daten erst sacken lassen und binnen der nächsten zwei Monate das Gespräch mit der Feuerwehr suchen will.

Neues Feuerwehrhaus gewünscht

Die Ortswehren Prinzhöfte-Horstedt und Klein Henstedt wollen 2019 fusionieren und gemeinsam zur Stützpunktfeuerwehr avancieren. Sie wünschen den Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses. Ein entsprechender Antrag von den Ortsbrandmeistern Jürgen Buchholz (Horstedt) und Johann Neuhaus (Klein Henstedt) sowie deren Stellvertretern sei am 4. November eingegangen, berichtete Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse. Zurzeit haben beide Feuerwehren den Status von Feuerwehren mit Grundausstattung. Das bedeutet, dass sie mindestens je 20 aktive Feuerwehrleute stellen müssen. Klein Henstedt erfüllt dies mit 24 Einsatzkräften eher knapp, Horstedt hat 37 Aktive.

Zunächst die Zahlen: Im September 2017, so berichtete Bollhorst, habe man in der Samtgemeinde 334 Einsatzkräfte gezählt (darunter 139 Atemschutzgeräteträger). 79 davon seien zwischen 51 und 63 Jahre, würden also in wenigen Jahren nicht mehr für Einsätze zur Verfügung stehen.

Im Nachwuchsbereich gebe es fünf Jugendfeuerwehren mit 119 Mitgliedern („auch da gehen die Zahlen zurück“) und die Kinderfeuerwehr mit 28 Mädchen und Jungen. Aber: Der Nachwuchs werde die Abgänge nicht kompensieren können. Für 2026 rechnet das Gemeindekommando mit noch 302 Aktiven.

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Parallel zu den Mitgliederzahlen sinke die Tagesverfügbarkeit, was Ausschussvorsitzender Hans-Hermann Lehmkuhl bestätigte: In Klein Henstedt zum Beispiel stünden nur noch drei bis vier Leute zur Verfügung.

Die Feuerwehr habe mehrere Maßnahmen ergriffen, um dem Trend entgegenzuwirken, sagte Bollhorst. Beispielhaft nannte er die Alarmierung über Handy, die Ermöglichung von Doppelmitgliedschaften und die Gründung der Kinderfeuerwehr. Auch sei entschieden worden, bei Einsätzen zwischen 6 und 18 Uhr drei statt zwei Feuerwehren zu alarmieren.

Darüber hinaus wolle man Schwerpunkte bilden, „damit nicht jede Feuerwehr alles vorhalten muss“. Hier nannte der stellvertretende Gemeindebrandmeister: Licht/Strom (Beckeln + Kirchseelte), Verpflegung (Kirchseelte), Atemschutz/CSA (Klein Henstedt/Horstedt), Unterstützung der Einsatzleitung (Harpstedt), Dekontamination/klein (Beckeln), Wasserversorgung (Colnrade), Hilfeleistung/Autobahnen (Ippener + Harpstedt) sowie Waldbrand/Flächenbrand (Kirchseelte).

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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