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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Pkw gegen Schutzplanke geschleudert

08.06.2018

Harpstedt /Landkreis Sirenenalarm in Wildeshausen, Blaulicht, Stau und Löscharbeiten bei hohen Temperaturen auf der A 1: Am Donnerstag ist es erneut zu einem Unfall gekommen. Ein Tanklaster war auf der A 1 zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener (Bereich Harpstedt) in Fahrtrichtung Hamburg umgekippt. Diesmal handelte es sich nicht um einen Auffahrunfall am Stauende.

Reifen geplatzt

Um 14.02 Uhr meldeten Zeugen den Unfall, berichtete Albert Seegers, Pressesprecher der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch. Sie hatten beobachtet, dass auf der linken Seite des Tanklasters eines Unternehmens aus dem Landkreis Cloppenburg ein Reifen geplatzt war. Daraufhin geriet der Lkw mit dem Fahrer, ein 28-Jähriger aus Molbergen, ins Schlingern. Er zog nach links auf den Überholstreifen, kollidierte dabei mit einem Pkw. Dieser wurde dadurch gegen die Mittelschutzplanke geschleudert.

Beim Versuch, den Tanklaster wieder unter Kontrolle zu bringen, kippte dieser auf die Seite. Der Seiten- und Hauptfahrstreifen waren durch den Sattelzug komplett, der linke Fahrstreifen zur Hälfte blockiert.

Der auf dem rechten Fahrstreifen folgende, 48-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus dem Landkreis Oberhavel musste sein Gespann per Notbremsung zum Stillstand bringen, um ein Auffahren auf den liegenden Tankauflieger zu verhindern. Dadurch verrutschte die Ladung und beschädigte seinen Auflieger.

Die Lkw- sowie der Pkw-Fahrer, ein 55-jähriger Niederländer, konnten die Fahrzeuge selbstständig verlassen. Der 28- und 55-Jährige wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, der 48-Jährige erlitt einen Schock, konnte seine Fahrt aber fortsetzen.

Gülle ausgelaufen

Kurz nach Verlassen der Fahrzeuge fing der umgekippte Tanklaster Feuer. Zudem lief eine unbestimmte Menge der 25 000 Liter Gülle aus, die der Sattelzug transportierte. Ein weiteres Fahrzeug des Unternehmens wurde angefordert, um die nichtausgelaufene Gülle umzupumpen. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ungefähr 250 000 Euro geschätzt.

Die Fahrzeuge, die sich hinter der Unfallstelle befanden, wurden zum Teil an der Unfallstelle vorbei-, zum Teil als Geisterfahrer über die Anschlussstelle Wildeshausen-Nord abgeleitet. Für die Lösch-, Bergungs,- und provisorischen Reinigungsarbeiten waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Wildeshausen, Dötlingen, Brettorf und Düngstrup vor Ort. Insgesamt waren 35 Kameraden mit elf Fahrzeugen eingesetzt.

Zufällig an der Unfallstelle vorbei kam ein Mannschaftswagen der Berufsfeuerwehr Düsseldorf. Die Insassen, amtierende Meister im Handball der Berufsfeuerwehren, waren auf dem Weg zur Titelverteidigung nach Hamburg und boten ihre Hilfe an. Im Gegenzug wurden sie zum Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen am 9. und 10. Juni eingeladen, berichtete Seegers.


Mehr Fotos unter   www.nwzonline.de/fotos 
Ein Video gibt es unter   www.nwzonline.de/videos 
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Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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