• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Im März kehrt die Rettungswache zurück

12.01.2019

Harpstedt Der Countdown bis zum Einzug läuft. Beim Neubau der Malteser an der Freistraße 22 in Harpstedt sind bereits die Maler und Fliesenleger an der Reihe, draußen wird gepflastert. Das Ziel: An einem Wochenende im März soll hier Einweihung gefeiert werden, am Tage danach will die Rettungswache im Ex-Kreisjugendzeltplatz-Gebäude ihre Siebensachen packen und wieder zurück zur Freistraße kommen. An nur einem Tag solle der Umzug gewuppt werden, kündigte Georg Rehaag an, der als neuer Leiter den Stab von Sven Strahlendorff übernimmt (siehe Kasten).

Georg Rehaag wird die neue Rettungswache in Harpstedt leiten. Sven Strahlendorff, der bislang sowohl die Dienststelle als auch die Rettungswache in Harpstedt unter seinen Fittichen hatte, bleibt Leiter der Dienststelle. Er hat darüber hinaus bei den Maltesern auf Bezirksebene Aufgaben im Bereich Qualitätsmanagement und Arbeitssicherheit übernommen und wird künftig seinen Arbeitsplatz in Vechta haben.

Rückblick. Schon seit Jahren hatten sich die Malteser mit dem Gedanken getragen, das Domizil an der Freistraße abzureißen und neu zu bauen. Gründe gab es genug: Das alte Gebäude, ursprünglich ein Bauernhof mit Stalltrakt und von den Maltesern 1995 bezogen, entsprach nicht den heutigen Anforderungen an eine Rettungswache. Im Mauerwerk gab es Risse, Salpeter machte zu schaffen.

Kurz vor dem Abriss hatte es hier noch ein eindrucksvolles Wiedersehen gegeben, berichtete Sven Strahlendorff: Kinder des Vorbesitzers Hermann Kruse zeigten ihren Kindern, wo sie früher gewohnt hatten. Ein Wiedersehen mit Nachbarn schloss sich an. Viele Erinnerungen seien ausgetauscht worden. Strahlendorff: „Das war faszinierend.“

Der Abriss fand dann im Mai statt. Danach wurden Leitungen auf dem Grundstück zurückgebaut. Ende Juni/Anfang Juli sei es mit dem Neubau losgegangen, so Rehaag.

Während der Bauzeit nutzte und nutzt die Rettungswache das Gebäude beim Ex-Kreisjugendzeltplatz – „ein Glücksgriff“, wie Rehaag es nannte.

Was der Malteser Hilfsdienst e.V. in Harpstedt auf dem etwa 1600 Quadratmeter großen Grundstück errichtete, ist ein zweigeschossiges Gebäude. In dessen Parterrebereich werden zehn Mitarbeiter der Malteser Hilfsdienst gGmbH die Rettungswache betreiben. Im oberen Geschoss wird sich die Harpstedter Malteser-Ortsgruppe einrichten.

Zunächst zum Parterre: Hier sehen die Pläne im vorderen Bereich Umkleide- und Aufenthaltsräume, Büro, Dokumentationsraum, Küche oder Lager vor. Dahinter ist eine beheizbare Halle entstanden – für den Harpstedter Rettungswagen und ein Reservefahrzeug für den Landkreis. Letzteres, so sagte Rehaag, habe früher unter einem Carport gestanden, was angesichts der Anforderung an die Innentemperatur nicht eben optimal gewesen sei.

Im oberen Geschoss, so sagte Sven Strahlendorff, werden – neben den Treffen von Ortsgruppe und Jugendgruppe – Angebote der Malteser stattfinden, wie etwa Erste-Hilfe-Kurse, „vielleicht ein Café für ältere Menschen“. Der Neubau biete die Möglichkeit, auch neue Projekte anzupacken. Strahlendorff hofft, „dass wir weitere Ehrenamtliche hinzugewinnen“.

Insgesamt schlägt der Neubau mit etwa 750 000 Euro zu Buche. An der Finanzierung sind die Krankenkassen als Kostenträger beteiligen.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2706
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.