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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Feuerwehren trainieren Ernstfall

03.12.2019

Harpstedt Zu der jährlichen Samtgemeindeatemschutzübung, die in diesem Jahr zum ersten Mal in zwei Abschnitten durchgeführt wurde, lud Gemeindeatemschutzwart Björn Sienknecht die Feuerwehren Beckeln, Colnrade sowie Kirch- und Klosterseelte nach Harpstedt zum Feuerwehrhaus ein. Dort wurden die Atemschutztrupps in die vorgegebene Lage eingewiesen.

Vermisste Personen

Als Übungsobjekt diente das Gebäude des Kreisjugendzeltplatzes bei der Delmeschule. Mit Hilfe einer Nebelmaschine wurde das Gebäude komplett vernebelt und so der Brandrauch simuliert. Unter Nullsicht galt es für die Atemschutztrupps, die sechs vermissten Personen aufzusuchen und zu retten. Dargestellt wurden die vermissten Personen von zwei Puppen und von vier Einsatzkräften der Feuerwehr Harpstedt. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte am Übungsobjekt rüsteten sie sich mit Atemschutz aus und gingen in das Gebäude vor.

Hauptpunkte der Übung waren zum einen, die vermissten Personen mit einer Fluchthaube zu retten, und zum anderen, die Türen mit Kennzeichnungsbändern zu versehen. Dadurch wissen nachrückende Trupps Bescheid und müssen diesen Raum nicht mehr absuchen. Die vermissten Personen konnten durch Anwenden der richtigen Suchtechnik schnell aufgefunden und ins Freie gebracht werden.

Ein weiterer Inhalt der Übung war, den Rauchverschluss zu installieren. Der hintere Teil des Gebäudes, in dem sich eine Person aufhielt, war nicht vom Rauch betroffen. Damit der Rauch auch weiterhin nicht in diesen Bereich ziehen konnte, wurde der Rauchverschluss von dem Trupp angebracht und anschließend die Person gerettet.

Um in einem Ernstfall richtig vorbereitet zu sein, hatte Björn Sienknecht noch einen Atemschutznotfall in die Übung miteingebaut: Ein Truppmitglied bekam plötzlich keine Luft mehr und brach zusammen.

Mit Verlauf zufrieden

Durch einen bestimmten und festgelegten Funkspruch wusste der in Bereitstellung stehende Sicherheitstrupp, dass es sich um einen Notfall handelt. Er ging sofort in das Gebäude, um den in Not geratenen Kameraden zu retten. Nachdem alle Personen gerettet worden sind, konnte die Übung beendet werden.

Bei einer anschließenden Stärkung im Feuerwehrhaus in Harpstedt wurde über die positiven sowie negativen Punkte der Übung gesprochen. Am Ende zeigten sich alle Verantwortlichen zufrieden mit dem Verlauf der Übung.

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