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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Tabularaaza-Festival In Oldenburg/Hatten: Festival-Besucher umarmen Feuerwehrleute

06.08.2019

Hatten /Oldenburg Rund 20 000 Partygäste haben am Samstag auf dem Tabularaaza-Festival direkt vor den Toren Oldenburgs in der Gemeinde Hatten gefeiert. Damit fröhlich zur Musik getanzt werden konnte, sorgten Einsatzkräfte von Polizei, Freiwilliger Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz (DRK) gemeinsam mit dem Veranstalter für Sicherheit. Die Polizei zog bereits am Sonntagabend eine positive Bilanz. Lediglich „einige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und kleinere Streitereien“ seien registriert worden.

Positives Feedback der Partygäste

Ein positives Fazit hat auch Hattens Gemeindebrandmeister Stefan Heinke gezogen. Zu einem Feuer oder anderem größeren Einsatz sei es nicht gekommen. Insbesondere das Verhalten der Festival-Besucher hat Heinke begeistert: „Wir sind von vielen Menschen positiv angesprochen worden, die sich für unseren Einsatz bedankt haben.“ Einige hätten die Kameradinnen und Kameraden sogar umarmt. „Das habe ich so auf anderen Veranstaltungen noch nicht erlebt. Das war schon schön“, freute sich der Gemeindebrandmeister.

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Die Freiwillige Feuerwehr Sandkrug war mit 40 Kameradinnen und Kameraden vor Ort. Aufgeteilt in mehrere Gruppen besetzten sie ein Tanklöschfahrzeug auf dem Gelände, achteten an der Hauptbühne, wo Pyrotechnik zum Einsatz gekommen war, darauf, dass kein Feuer ausbricht, und liefen über das Festival-Gelände. Zuvor hatten die Feuerwehrleute bereits Schläuche und Verteiler außerhalb des Sichtfeldes der Besucher verteilt. „Wäre ein Feuer ausgebrochen, hätten wir sofort Wasser gehabt“, erklärte Heinke.

Zusammenarbeit funktionierte gut

Insgesamt waren die Sandkruger von Samstag 8.30 Uhr bis 2.30 Uhr am Sonntagmorgen im Einsatz. Neben dem Brandschutz, halfen sie unter anderem dem Rettungsdienst beim Bergen oder Begleiten von Verletzten und sorgten bei der Abreise der Festival-Besucher für ausreichend Licht.

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Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und den anderen Organisationen habe einwandfrei funktioniert, berichtete der Gemeindebrandmeister. Alle zwei Stunden seien Vertreter der Einsatzkräfte mit dem Veranstalter zusammengekommen. „Bei Missständen hätten wir dann schnell reagieren können.“

Darüber hinaus habe sich auch das Konzept für Verstärkung aus den umliegenden Gemeinden bewährt, obwohl nicht darauf zurückgegriffen werden musste. Damit bei einem Großeinsatz nicht die umliegenden Ortsfeuerwehren komplett ausrücken mussten, habe es im Vorfeld einen Einsatzplan gegeben. So habe in den Gemeinden Ganderkesee, Wardenburg, Hude und Großenkneten jeweils ein Fahrzeug bereitgestanden, das im Notfall zum Festival-Gelände ausgerückt wäre, erklärte Heinke.

100 Hilfeleistungen für Sanitätsdienst

Auch Patrick Bloem, Mitglied des DRK-Kreisverbandes Oldenburg-Stadt und Einsatzleiter des Sanitätsdienstes am Samstag, war vom Festival begeistert: „Das war eine sehr schöne Veranstaltung.“ Auch er hob die Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Veranstalter hervor, die gut funktioniert habe.

Knapp 100 Hilfeleistungen gab es für den Sanitätsdienst. Zehn Patienten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Das sei ein durchschnittlicher Wert bei der Menge an Menschen, sagte Bloem. Insgesamt war das DRK mit 70 Einsatzkräften aus der Stadt und dem Kreis Oldenburg vor Ort.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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