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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Gelassener Blick auf Havekoster Kreuzung

15.05.2019

Havekost Vor einer Woche hat es mal wieder gekracht an der Kreuzung in Havekost – zum dritten Mal in diesem Jahr. Als Unfallhäufungsstelle gilt der Knotenpunkt, an dem die Havekoster Straße und die Harpstedter Straße auf die Bundesstraße 213 treffen, aus Sicht von Polizei und Verkehrsbehörden jedoch nicht mehr. Gefühlt ereignen sich zwar dort vergleichsweise viele Kollisionen – aber sie gingen in den vergangenen Jahren zumeist glimpflich aus.

Die Gesamtzahl der Unfälle auf der Kreuzung, insbesondere aber jene mit Verletzten, sei spürbar zurückgegangen, teilt Albert Seegers, Sprecher der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, mit. Dazu beigetragen hätten „mehrere Maßnahmen zur Entschärfung dieses Bereichs“, die seit 2014 vorgenommen wurden. In den Jahren zuvor galt die Havekoster Kreuzung noch als Unfallschwerpunkt.

Nachdem für den Bereich zwischen Hengsterholz und Havekost auf der B 213 eine durchgehende Tempo-70-Zone angeordnet wurde und große Schilder vor Radarkontrollen warnen (die auch stattfinden), scheinen die Autofahrer umsichtiger geworden zu sein. Laut Seegers gab es 2016 in Havekost noch sieben Unfälle, bei denen nur einmal Beteiligte leicht verletzt wurden. 2017 registrierte die Polizei lediglich zwei Unfälle, in einem Fall mit Verletzten, und 2018 waren es fünf Unfälle – alle ohne Personenschäden.

2019 krachte es bisher dreimal, dabei mussten zweimal Verletzte behandelt werden. Die Tendenz der vergangenen eineinhalb Jahre ist also wieder steigend, aber: „Der Rückgang der Unfälle mit verletzen Personen hat die Richtigkeit der in der Unfallkommission beschlossenen Maßnahmen gezeigt“, findet Polizei-Sprecher Seegers. „Weiterführende Maßnahmen sind aktuell nicht erforderlich.“

Im Ganderkeseer Rathaus sieht man ebenfalls keinen unmittelbaren Handlungszwang. „Es gab dort eine Unfallhäufung, dann wurde es dank der Maßnahmen weniger und jetzt offenbar wieder etwas mehr“, sagt Sabine Finke, Leiterin des Fachdienstes Verkehr. Ein Kreisel, der vor Jahren angeregt wurde, oder eine Ampellösung seien derzeit aber kein Thema, so Finke. Die Verkehrssicherheitskommission könnte sich in ihrer nächsten Sitzung noch einmal mit der Kreuzung beschäftigen, kündigte sie an. Wenn über weitere Maßnahmen nachgedacht werde, dann über solche, „die nicht so einschneidend sind“.

Der Bau-, Straßen- und Brandschutzausschuss des Kreistages wird sich in seiner Sitzung am 25. Juni mit der Verkehrssituation in Havekost beschäftigen. Zwar könne auch die Kreisverwaltung dort keine Unfallhäufung erkennen, sagte deren Sprecher Oliver Galeotti, aber sie wolle die Politik über die Entwicklung nach den verkehrslenkenden Maßnahmen informieren.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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