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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

„Helfende Hände schlagen nicht“

08.03.2010

DöTLINGEN Die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Oldenburg mussten im vergangenen Jahr zu 491 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen ausrücken. Das berichtete Kreisbrandmeister Andreas Tangemann bei der Vertreterversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes am Sonnabend in Dötlingen. Die Ortsbrandmeister müssten sich jedoch zunehmend mit Verordnungen und Vorschriften befassen. Zum Jahresende stan­den den Wehren insgesamt 616 taugliche Atemschutzgeräteträger zu Verfügung – 28 weniger als 2008.

Verbandsvorsitzender Peter Sparkuhl konnte 81 von 96 möglichen Stimmberechtigten im Schützenhof „Unter den Linden“ begrüßen. Die große Wertschätzung der Wehren zeigte sich auch in der großen Anzahl von Ehrengästen. Unter ihnen waren Hans Graulich, Präsident des Landesfeuerwehrverbands (LFV) Niedersachsen, Vertreter der Gemeinden, der Kreistagsfraktionen, der Rettungsdienste, der Versicherungen sowie Jörn Stilke, Leiter der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land.

„Goldene Knöpfe“

Als „Gewerkschaft der Feuerwehr“ habe der Verband viel erreicht, lobte Dötlingens Bürgermeister Heino Pauka in seinem Grußwort und nannte des „Feuerführerschein“ als gutes Beispiel: „Ihre Arbeit trägt stets Früchte.“ Landrat Frank Eger wies auf die Zusammenlegung der Kreis-Feuerwehrbereitschaften hin. Fortschritte machten die Pläne zum Bau einer neuen Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in der Gemeinde Ganderkesee. Am 18. März werde sich der Fachausschuss die FTZ in Aurich ansehen. Den Delegierten stellte sich zudem Tobias Höfs vor, der nun das Dezernat 23 (Brandschutz) bei der Polizeidirektion in Oldenburg leitet.

Ein voller Erfolg ist nach den Worten Sparkuhls weiterhin die Aktion „Malen und lernen“ zur Brandschutzerziehung in Kindergärten und Grundschulen. 2700 Bücher konnten 2009 verteilt werden. Da es zunehmend schwieriger werde, das Fahrsicherheitstraining in Oldenburg durchzuführen, werden die Wehren demnächst auf den ehemaligen Flugplatz Ahlhorn umziehen. Sparkuhl und sein Stellvertreter Frank Hattendorf kritisierten die unnötige Debatte um Goldene Knöpfe und Kordeln für Löschmeister. Vielmehr müsse es darum gehen, mehr Freiwillige zu gewinnen. „Helfende Hände schlagen nicht“ gab Sparkuhl als Motto aus.

Die Jahresberichte von Kreisausbildungsleiter Klaus Gruber, FTZ-Leiter Gerd Wiechmann, Ernst-August Müller für den Seniorenkreis und Kassenwartin Martina Dölling schlossen sich an. Die 15 Jugendfeuerwehren im Landkreis zählten im Jahr 2009 377 Mitglieder, davon 102 Mädchen, so Kreisjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon. 17 Jungen und neun Mädchen wurden in die aktiven Wehren übernommen.

Zu viel EU-Bürokratie

LFV-Präsident Graulich sagte, die EU-Gesetzgebung laufe zunehmend den Interessen der deutschen Feuerwehren zuwider. Wenn die Gemeinden nur eine Stelle in Brüssel finanziert hätten, um unsinnige Gesetze zu verhindern, hätte sich diese schon allein bei den Kosten für die Einführung neuer Feuerwehrhelme amortisiert.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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