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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Landesstraße erhält 2020 neue Fahrbahn

02.02.2019

Hoykenkamp Klapp-klapp – ein Auto. Klapp-klapp – noch eines. Klapp-klapp – immer wieder. Die Schierbroker Straße ist verkehrsreich – und jedes einzelne Fahrzeug hinterlässt mit jedem Reifenpaar ein klapperndes Geräusch, wenn es über die Gullydeckel auf der Straße rollt.

Das nervt die Anlieger zunehmend und ruft nun auch den Ortsverein Hoykenkamp auf den Plan: Die Fahrbahn befinde sich in einem mangelhaften Zustand, beklagt der stellvertretende Vorsitzende Fred Molde, selber Anlieger der Schierbroker Straße. „Besonders auffällig sind die vertieften Gullydeckel“, heißt es weiter in dem Schreiben an Bürgermeisterin Alice Gerken. Der durch die Straßenschäden verstärkte Verkehrslärm sorge vor Ort für Ärger, so Molde, der um eine kurzfristige Verbesserung bittet – und um eine Weiterleitung an die Straßenbehörde.

Dort hat man die Schierbroker Straße aber schon auf dem Plan: Die Fahrbahn der Landesstraße soll zwischen der Stadtgrenze Delmenhorst und der Bahnhofstraße in Schierbrok auf einer Strecke von knapp 3,3 Kilometern komplett erneuert werden – allerdings erst im nächsten Jahr, vermutlich zwischen Juli und September. Bis dahin müsse man sich mit den nötigsten Ausbesserungen behelfen, sagte Frank Zielesny, stellvertretender Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg. Rund 400.000 Euro sind an Baukosten kalkuliert.

Auf diese Baumaßnahme hofft auch Gerd Lachmann, Anlieger der Schierbroker Straße im Neubaugebiet Am Randgraben. Er hat allerdings weniger Probleme mit dem Lärm, ihm geht es mehr um die Verkehrssicherheit. Lachmann hält das Überqueren der Schierbroker Straße in Höhe der Einmündung Am Randgraben für sehr gefährlich, insbesondere für Kinder auf dem Weg zur Schule oder zum Kindergarten.

Seine Forderungen, unter anderem nach Tempo 30 und einer Querungshilfe, fanden bei Rat und Verwaltung aber kein Gehör: „Die Sorgen können wir nicht teilen“, sagt Peter Meyer, Fachbereichsleiter für Gemeindeentwicklung. Die Kinder müssten die Landesstraße nicht queren, sondern könnten dank des mittlerweile durchgehenden Fußweges an der Nordseite bis zur Fußgänger-Ampel an der Einmündung des Schulweges gelangen. Und eine Temporeduzierung, so Meyer, sei auf der Landesstraße schwierig bis unmöglich. Bei der Straßenbeleuchtung im Bereich Am Remel jedoch werde die Gemeinde noch nachbessern.

Das genügt Gerd Lachmann nicht. Er werde jetzt Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann anschreiben und die Problematik schildern, kündigte er an. Der sei als Landesminister schließlich für die Landesstraße zuständig.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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