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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Teamgeist in der Wehr geprägt

14.02.2020

Hude /Altmoorhausen Hätte es vor 1984 schon eine Jugendfeuerwehr gegeben, dann wäre Frank Hattendorf dabei gewesen. So aber musste er warten bis er 16 wurde, um in die Freiwillige Feuerwehr Altmoorhausen einzutreten. Der Vater war in der Feuerwehr, der Zwillingsbruder ebenfalls. Sehr schnell hat Frank Hattendorf als Gruppenführer einen verantwortungsvollen Posten übernommen. Und lange Zeit führte er eine Löschgruppe bei Einsatz und Ausbildung – auch noch als er Gemeindebrandmeister in Hude wurde. Der Bezug zur Mannschaft ist Hattendorf wichtig, sagt er.

2002 übernahm Hattendorf die Funktion des Gemeindebrandmeisters. Die drei Ortswehren bewegten sich seinerzeit in nicht ganz so ruhigem Fahrwasser, wie er sich erinnert. Hattendorf, der damals mit 38 Jahren der jüngste Gemeindebrandmeister in Niedersachsen wurde, gelang es, den Zusammenhalt zu fördern und Gräben zuzuschütten.

Er war zuvor schon stellvertretender Bereitschaftsführer auf Kreisebene gewesen. In das Huder Gemeindekommando kam er als „ganz neutrale Person“. Er forcierte die Zusammenarbeit, die Kommunikation und die Teambildung über die jeweiligen Ortsgrenzen hinaus. Heute steht die Gemeindefeuerwehr mit ihren drei Wehren in Hude, Altmoorhausen und Wüsting und den insgesamt 195 Männern und Frauen im aktiven Dienst top da, nicht nur, wenn es um das gute Miteinander geht. „Wir haben zusammen viel bewegt und viele gemeinsame Konzepte entwickelt“, so Hattendorf im Gespräch mit der NWZ. So wurden Ausbildungseinheiten gemeinsam absolviert. Gemeinsam wurden die vielen, zum Teil rasanten technischen Entwicklungen gemeistert. Immer in Teams und Arbeitsgruppen.

Selbstkritisch stellte sich die Führungsebene sogar einer Überprüfung bei einer Zufriedenheitsbefragung der Mitglieder. „Wir haben eine Menge Erkenntnisse daraus gewonnen“, sagt Hattendorf.

Gut aufgestellt

Was die Mitgliederstärke angeht, steht die Huder Gemeindefeuerwehr nach wie vor gut da. Neue Leute sind immer willkommen. Oft gelingt es, durch persönliche Ansprache Menschen für diesen Dienst zu gewinnen. Aus der Jugendfeuerwehr, die in Hude erst seit November 2018 besteht, wechselt im nächsten Jahr auch schon das erste Mitglied in die Einsatzgruppe, freut sich Hattendorf.

Zum 31. Januar hat Hattendorf nach 18 Jahren als Gemeindebrandmeister sein Amt an Jörg Schmidt abgegeben. Die drei Ortswehren bereiteten ihm einen riesigen Überraschungsempfang. Am Donnerstag gab es dann noch mal die offizielle Verabschiedung durch die Gemeinde für den Ehrengemeindebrandmeister.

In seiner Zeit als Gemeindebrandmeister habe er keinen Tag bereut. „Es hat durchweg Spaß gemacht“, so Hattendorf zur NWZ. Es habe schlimme und schwere Einsätze gegeben, aber auch Kurioses und Schönes. Er freue sich, dass er in dieser Zeit so viele Leute habe kennenlernen dürfen und vielen Menschen habe helfen können. Und die Arbeit für die Feuerwehren in der Gemeinde und die tollen Menschen in der Feuerwehr habe er sehr gerne auf sich genommen.

Lob für Zusammenarbeit

In so einer ehrenamtlichen Führungsposition ist auch viel Bürokratie zu bewältigen. Das sei im Zusammenspiel mit der Gemeindeverwaltung prima gelungen. Die Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Verwaltung sei mehr als gut, sagte Hattendorf. Er dankte Sachbearbeiterin Manuela Nickel und Bürgermeister Lebedinzew während der Feierstunde.

Hattendorf ist seit drei Jahren 1. stellvertretender Kreisbrandmeister. Dieser Aufgabe will er sich verstärkt widmen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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