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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Pumpen, pumpen und nochmals pumpen

12.06.2019

Hude /Altmoorhausen /Wüsting Das Unwetter vom Montagabend beschäftigte die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus der Gemeinde Hude auch noch am Dienstag. Auf dem Areal eines Blumen- und Pflanzengroßhandels im Gewerbegebiet in Altmoorhausen waren die Zufahrten zu den tieferliegenden Laderampen komplett voll gelaufen. Die Feuerwehren Altmoorhausen und Wüsting sowie später auch noch die Feuerwehr Hude setzen acht große Pumpen ein, um die Wassermassen zu beseitigen und den Geschäftsbetrieb wieder zu ermöglichen.

„Das wird noch ein paar Stunden dauern“, sagte Altmoorhausens Ortsbrandmeister Andreas Wicht am Dienstagabend. Um die 93 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde sollen am Montagabend vom Himmel gekommen sein. Das war zuviel gewesen für die Abläufe.

Für die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr war es am Dienstag der zweite Einsatz im Gewerbegebiet Altmoorhausen. Gegen 14.45 Uhr hatte es einen Kohlenstoffdioxid-Austritt durch Auslösen der Löschanlage bei Büfa-Chemikalien gegeben.

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Während Wartungsarbeiten aufgrund des Unwetters vom Pfingstmontag, die ein externer Dienstleister vorgenommen habe, sei der Alarm der CO2-Löschanlage ausgelöst und ein Bereich im Betrieb mit dem Löschmittel geflutet worden, heißt es vonseiten des Unternehmens.

Es bestehe für die Anwohner und die Umwelt keine Gefahr, Personen seien nicht verletzt worden, hieß es. Man habe das Werk vorsorglich geräumt. Die Freiwillige Feuerwehr sorgte mit Drucklüftern dafür, dass sich das Löschmittel aus der Halle verflüchtigte. Der Betrieb wurde danach vollumfänglich wieder aufgenommen, so das Unternehmen.

Bereits Montagabend waren die Feuerwehren ebenfalls auf dem Gelände von Büfa im Einsatz. Der Starkregen sorgte dafür, dass das Wasser im Bereich einer Baustelle nicht ablaufen konnte. Es drohte die Gefahr, dass ein betriebseigener Trafo geflutet wurde. Gegen 21.15 Uhr rückten die Feuerwehren Altmoorhausen-Wüsting und Kirchhatten an, um Wasser abzupumpen und Schieber in den Gräben zu öffnen. Der Energieversorger schaltete den Trafo ab, damit nichts passieren konnte. Der Einsatz dauerte laut Feuerwehrpressesprecher Georg Schecke bis 22.30 Uhr und war erfolgreich. Danach war es es am Montag aber erst richtig losgegangen. Alle drei Huder Ortswehren rückten zur Unterstützung nach Munderloh und Kirchhatten aus, wo es vielfach Land unter gab.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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