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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Sie haben das „genialste Hobby der Welt“

06.11.2018

Hude Es ist vollbracht. Nachdem der Ausschuss für Jugend, Gesellschaft und Soziales den Startschuss gab für den Aufbau einer Jugendfeuerwehr in Hude und der Rat im Anschluss grünes Licht gab für die dafür erforderlichen Satzungsänderungen, fand am Samstag die Gründungsveranstaltung im Feuerwehrhaus statt.

Bürgermeister Holger Lebedinzew begrüßte die Kameraden, Gäste, Eltern und natürlich die Kinder und Jugendlichen der zukünftigen Jugendfeuerwehr und freute sich, dass der Beschluss, Nachwuchs für die Einsatzabteilung auszubilden, nun endlich in die Tat umgesetzt wird. „Welche Bedeutung dieser Schritt für unsere Gemeinde hat“, so der Bürgermeister in seiner kurzen Ansprache, „zeigt die Präsenz der Prominenz am heutigen Nachmittag“.

„Wir-Gefühl“ stärken

In ihrer Begrüßungsansprache wiesen Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf und Ortsbrandmeister Jörg Schmidt nochmals darauf hin, dass mit der neu gegründeten Jugendfeuerwehr das „Wir-Gefühl“ in der Gemeinde gestärkt wird. Besonders erfreulich sei, so Schmidt, dass die Gründungsversammlung der Jugendfeuerwehr genau auf den Tag fällt, an dem die Feuerwehr in Hude gegründet wurde. „Nach 85 Jahren tun wir nun endlich den nächsten Schritt“. Am 3. November 1933 wurde auf einen Erlass des Innenministeriums jede Landgemeinde zur Gründung einer Feuerwehr verpflichtet, die damaligen Formalitäten fanden im heutigen „Haus am Bahnhof“ statt.

Interesse ist groß

Bei den acht Gründungsmitgliedern der Jugendfeuerwehr im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren kommen fünf aus eigenen Reihen, die anderen drei sind Externe. Das Interesse in der Bevölkerung ist groß, wie die Anfragen zeigen, aber die Gruppengröße muss zunächst auf maximal 25 beschränkt werden. Die 18 Betreuer aus den drei Ortsfeuerwehren Hude, Wüsting und Altmoorhausen werden neben ihren anderen Hauptaufgaben die Betreuung der Kinder und Jugendlichen übernehmen – ehrenamtlich, versteht sich. Die kommissarische Leitung übernimmt Gemeindejugendfeuerwart Reinke Peters.

Auch Kreisjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon, Diane Febert, Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverband im Landkreis Oldenburg und Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer überbrachten Grußworte zur Geburtsstunde der Jugendfeuerwehr, die „ein besonderer Tag für Hude und für die Feuerwehren insgesamt ist“.

Schnittjer gratulierte den Kindern zu ihrer Entscheidung: „Ihr habt euch für das genialste Hobby der Welt entschieden, ein Hobby, das die Bereiche Technik, Spiel, Sport und Umweltschutz umfasst“. Birthe Meidl, Leiterin der Huder Geschäftsstelle der Öffentliche Versicherungen Oldenburg, grüßte vom Vorstand Oldenburg und überreichte neben 25 Sicherheitswesten zur Unterstützung der Arbeit einen Scheck über 500 €Euro.

Die bereits mit Dienstkleidung ausgestatteten Nachwuchs-Kameraden durften vor den Augen aller Gäste ihre Dienstausweise unterschreiben, ehe es endlich hinaus ging – an die Arbeit. Anschließend zeigte die kleine frischgebackene Feuerwehr-Truppe den staunenden Zuschauern eine erste, bereits perfekt einstudierte Feuerwehr-Übung auf dem Platz.

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