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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Freiwillige Feuerwehr Hude: Stürmisches Jahr liegt hinter den Helfern

14.02.2018

Hude Auch hinter den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Hude liege „ein verdammt windiges Jahr“, stellte Ortsbrandmeister Jörg Schmidt während der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus fest. Dies spiegelt sich in den Einsatzzahlen wider. Diese sind, nach einem historischen Tief im Jahr 2016 mit nur 37 Einsätzen, auf einem historischen Höchststand von 113 Einsätzen im vergangenen Jahr gewachsen.

Zu den 88 Hilfeleistungseinsätzen zählten dabei hauptsächlich Einsätze zur Beseitigung von Sturmschäden, aber auch drei Verkehrsunfälle. Hinzu kamen 23 Brandeinsätze und zwei Fehlalarme. Waren es im Jahr 2016 noch 654,50 Stunden, die auf abgearbeitete Einsätze entfielen, waren es im vergangenen Jahr 1867,07 Stunden – nahezu das Dreifache.

Außerdem wurden 28 Lehrgänge und Fortbildungen von den Huder Feuerwehrleuten besucht. Und auch die gut besuchten Dienstabende und Sonderdienste schlugen mit hohen Stundenzahlen zu Buche. Allein auf die Wettbewerbsgruppe der Huder Wehr entfielen dabei im vergangenen Jahr 641,50 Stunden. Der Einsatz wurde beim Kreisentscheid in Schierbrok mit einem ersten Platz belohnt. Beim Landesentscheid in Klein Meckelsen lief es aber leider nicht ganz so gut für die Huder Gruppe. Die Huder erhielten Fehlerpunkte für Dinge, die bei den nachfolgenden Gruppen einfach nicht mehr berücksichtigt wurden. Dies sei sehr ärgerlich gewesen und trage nicht zur Motivation der Teilnehmer bei, die einen Großteil ihrer Freizeit opferten, um für die Wettbewerbe zu üben, hieß es auf der Versammlung.

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86 Aktive in der Wehr

Insgesamt brachten es die Huder Feuerwehrkameraden im vergangenen Jahr auf 9605,73 Stunden ehrenamtliche Arbeit.

Es gibt sehr viele ehrenamtliche und gemeinnützige Organisationen, doch die Feuerwehr steht für Jörg Schmidt über allen, „denn die Kameraden sind 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr einsatzbereit, für die Momente, in denen die Bürgerinnen und Bürger Hilfe benötigen.“

Dass viele Familien, Partner und auch Kinder in diesen Momenten auf ihre Angehörigen verzichten müssten und dies so akzeptiert werde, verdiene ein großes Dankeschön.

Zum 31. Dezember gehörten der Freiwilligen Feuerwehr Hude 106 Kameraden an, zu den 86 Aktiven zählen auch zehn Frauen.

Wichtiges Ehrenamt

Wie wichtig diese ehrenamtliche Arbeit ist, betonten auch Bürgermeister Holger Lebedinzew und Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf.

Alina Behrens wurde zur Feuerwehrfrau ernannt. Magnus Kapels, Leonard Römer, Jan Frerichs und Eike Schnieder sind nun Feuerwehrmänner. Oberfeuerwehrmann dürfen sich ab sofort Rene Lange, Tobias Riekers und Dennis Schröder nennen.

Bernd Schnieder wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert und ist außerdem erneut der „Huder Feuerwehrmann des Jahres“, da er die meisten Stunden absolviert hat.

Mit Rat und Tat

Zwei Urgesteine der Wettbewerbsgruppe wurden zum ersten Hauptfeuerwehrmann ernannt. Heiko Janzen als erfahrener Maschinist und Rolf Konegen, der im Alter von 58 Jahren immer noch Atemschutzgeräteträger ist, stehen den jüngeren Kameraden immer mit Rat und Tat zur Seite und verdienen besondere Anerkennung, wie Schmidt sagte.

Des Weiteren wurden Jörg Meyer zum Oberlöschmeister und Jörg Schmidt zum Hauptbrandmeister ernannt.

Für die Zeit von 27 Jahren als Gruppenführer wurde Frank Schote geehrt. Eine besondere Ehrung erhielt auch Heinz Niedernüfemann, der sich im jetzigen Alter von 87 Jahren dazu entschlossen hat, nicht länger Gruppenführer der Altersabteilung zu sein und diesen Posten an die „jüngere Generation“ abzugeben. In den 67 Jahren, die er inzwischen der Feuerwehr angehört, ist er bereits 25 Jahre in der Altersabteilung. Genauso lange, wie die Ehrung, die als nächstes folgte. Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Michael Fritschi geehrt. Die Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Rolf Konegen und Rolf Schote. Ganze 60 Jahre gehört Hans Tönjes bereits der Feuerwehr an. Die Ehrennadel in Silber des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes erhielten Peter Jehlicka und Werner Esch, anlässlich ihres Übertritts in die Altersabteilung.

Zahlreiche Wahlen – Tanja Konegen gibt Amt der Pressewartin ab

Die langjährige Pressewartin der Freiwilligen Feuerwehr Hude, Tanja Konegen, stellte sich bei den Wahlen nicht zur Wiederwahl. Diesen Posten übernehmen zukünftig Alina Behrens und als Stellvertreter Sönke Ahrens.

Viele weitere Posten waren zu wählen. Nachfolgend die Namen: Gruppenführer Gruppe 1: Michael Fritschi, Gruppe 2: Rüdiger Rump, Gruppe 3: Torsten Suhr, Gruppe 4: Jörg Meyer. Der Gruppenführer der Alterskameraden stellte sich nicht zur Wiederwahl, sein Amt übernehmen zukünftig Rolf Cordes und Peter Jehlicka. Atemschutzwart: Maik Zywina, stellv. Atemschutzwart Jan Barghorn. Fahrzeugwarte, ELW: Reinke Peters, MTF: Rico Borchers, RW: Jens Neemann, LF 16: Magnus Kaples, TLF 3000: Rainer Rump, TLF 16: Nils Eichler. Festausschuss: Stephanie Meyer, Nicole Suhr, Christian Bulling, Torben Graalmann und Jan Frerichs.Funkwart: Torsten Frerichs. Gerätewart: Cord Siemering. Kassenwart: Holger Golfels. Kassenprüfer: Jörg Meyer. Kleiderwart: Andreas Dorn. Sägewart: Thorben Barghorn. Schlauchwart: Bernd Schnieder. Schriftwart: Ralf Sextroh. Sicherheitsbeauftragter: Thorsten Hageman. Neuer Zugführer ist Torsten Frerichs.

Nach einem ereignisreichen Jahr 2017 steht auch 2018 einiges auf dem Programm. Nachdem bereits ein neuer Anhänger für die Huder Wehr beschafft wurde, wird in diesem Jahr ein Einsatzleitwagen (ELW 1) folgen. Auch wird es neben dem normalen „Tagesgeschäft“, wie Ausbildung, Fortbildung und Einsätzen auch Veranstaltungen geben, die die Feuerwehr Hude organisiert. Dazu gehört zum Beispiel die „Red Rooster Party“ im kommenden April. Ortsbrandmeister Jörg Schmidt hofft, dass die Kameraden auch weiterhin so engagiert und motiviert bleiben wie im vergangenen Jahr.

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