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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Nach Verkehrsunfall In Hude: Ersthelfer berichtet: „Viele Autos sind vorbeigefahren“

10.09.2019

Hude Theoretisch sollte jedem klar sein, was zu tun ist, sollte man an einer Unfallstelle vorbeikommen: Anhalten und helfen. Um so größer war die Verwunderung bei dem Huder Georg Schecke, der vergangene Woche Ersthelfer bei einem Verkehrsunfall auf der Freiherr-von-Münnich-Straße war. Zwei Fahrzeuge waren hier am Abend zusammengestoßen (die NWZ berichtete). Viele Autos seien jedoch einfach an der Unfallstelle vorbeigefahren, berichtet er.

Der Huder war zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg zur Arbeit, als ihm viele Autos mit Lichthupe entgegenkamen. Zuerst habe er gedacht, sein Licht funktioniere vielleicht nicht. Als er die Unfallstelle sah, fand er es „erstaunlich“, dass keines der Autos angehalten habe. „Ich kam zur Unfallstelle, bei der noch nicht viele Helfer waren – vielleicht einer oder zwei“, so Schecke. Die Unfallstelle sei noch nicht einmal gesichert gewesen. „Die Leute haben sich nicht gekümmert. Sie haben andere Autos auf den Unfall aufmerksam gemacht, sind aber selbst daran vorbeigefahren.“

Grundsätzlich gebe es derartige Probleme nicht in der Gemeinde, heißt es von der Polizei in Hude. Aufgrund des aktuellen Falles erklärt Lars Janßen, Leiter der Polizeistation, wie man sich als Ersthelfer richtig verhält.

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Wer auf einen Unfall zukommt, sollte einmal anhalten und Hilfe anbieten – vor allem, wenn die Unfallstelle noch nicht richtig abgesichert ist. „Oftmals sind die Beteiligten gerade nicht in der Lage, das richtig zu machen“, sagt Janßen. Also: Warnweste an und Warndreieck aufstellen, damit nachfolgende Fahrzeuge den Unfall bemerken. Erst dann sollten Ersthelfer versuchen, eventuellen Verletzten zu helfen und den Notruf wählen. „Die Feuerwehrleitstelle gibt auch schon Tipps über das Telefon“, weiß der Polizeichef.

Janßen betont, dass Autofahrer auch dann anhalten sollten, wenn bereits Ersthelfer da sind. Denn in der Notsituation kommen viele Aufgaben zusammen: Versorgung der Verletzten, Notruf wählen, Absicherung. „Je mehr Helfer es gibt, desto besser“, so Janßen. „Kommt die Rückmeldung, dass die Situation geklärt ist, kann man weiterfahren.“

Wer nicht anhält, begehe eine Straftat wegen unterlassener Hilfeleistung. Ein Sonderfall sei, wenn der Unfall im Dunkeln passiert und beispielsweise eine Frau allein unterwegs sei, erklärt der Polizei-Leiter. „Wenn man sich nicht traut anzuhalten, kann man leicht abgesetzt von der Unfallstelle den Notruf wählen.“

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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