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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Neuer Ortsbrandmeister In Hude: In der Feuerwehr übernimmt er gerne Verantwortung

27.09.2019

Hude Seit dem 1. Juli 2019 trägt Heiko Zywina die Verantwortung als Ortsbrandmeister für die Freiwillige Feuerwehr in Hude. „Wichtig ist, dass meine Kameradinnen und Kameraden immer gesund und munter von den Einsätzen zurückkommen“, sagt der 55-Jährige. „Das hat bis jetzt immer gut geklappt. Dank der guten Ausbildung auf allen Ebenen“, sagt der Ortsbrandmeister, der für die personelle Führung verantwortlich ist. Der Zusammenhalt in der Huder Wehr sei aus seiner Sicht perfekt. „Du musst dich im Einsatzfall aufeinander verlassen können“, so Zywina.

80 aktive Kameradinnen und Kameraden stehen in Hude rund um die Uhr bereit, um im Ernstfall auszurücken. Sie machen das ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Auch das Amt des Ortsbrandmeisters ist ein Ehrenamt. Als Vollzugs-Ehrenbeamter der Gemeinde Hude hat Heiko Zywina den Hut auf. In der Regel ist der Ortsbrandmeister auch der Einsatzleiter vor Ort und hat weitgehende Weisungsbefugnisse. „Türöffnungen können nur Beamte anordnen“, nennt Zywina ein Beispiel. Und es kommt auch schon mal vor, dass Entscheidungen innerhalb weniger Minuten getroffen werden müssen, wenn es um Menschenleben geht.

Seit 1982 in der Wehr

Heiko Zywina ist seit mehr als 37 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Er sei 19 Jahre alt gewesen, als er sich aus reinem Interesse an der Freiwilligen Feuerwehr in Hude gemeldet habe. Und er blieb. „Die technische Seite ist mein Ding“, sagt Zywina. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich der Elektroinstallationsmeister, der als E-Schichtleiter bei Preußen-Elektra arbeitet, besonders in der Maschinisten-Kreisausbildung stark engagierte. Mehr als 25 Jahre.

Der Maschinist fährt das Fahrzeug und bedient die technischen Geräte an Bord, erklärt Heiko Zywina.

Rund 900 Lehrgangsteilnehmer aus dem Landkreis waren es wohl, die unter Leitung von Zywina ihr Maschinisten-Rüstzeug erlernten, damit im Einsatzfall alles reibungslos funktioniert.

Heiko Zywina hatte zuvor seinen Maschinistenlehrgang gemacht, den Gruppenführerlehrgang und schließlich den Ausbilderschein in der Feuerwehr.

25 Jahre Ausbilder

Zywina übernahm auch Verantwortung in der Huder Feuerwehr. Vom 13. Februar 1993 bis 31. Oktober 2014 war er Gruppenführer. Am 1. November 2014 wurde er dann stellvertretender Ortsbrandmeister in Hude. Am 1. April 2019 wurde er kommissarischer Ortsbrandmeister, nachdem Jörg Schmidt dieses Posten aus beruflichen Gründen abgab. Und seit dem 1. Juli 2019 ist Zywina nun Ortsbrandmeister, vom Gemeinderat ernannt für eine Amtszeit von sechs Jahren.

Der Arbeitsaufwand für ihn liege so bei vier bis fünf Stunden pro Woche im Minimum, ohne Einsätze und Dienste. „Die Verwaltungssachen werden immer mehr. Das ist unser Problem“, sagt der Ortsbrandmeister. Einsatzberichte müssen geschrieben, das Dienstbuch geführt werden. Das sind die Tagungen des Ortskommandos und die Besprechungen mit dem Gemeindekommando und der enge Kontakt zur Gemeinde. „Wir haben ein gutes Führungsteam“, so Zywina. Sein kommissarischer Stellvertreter ist Torsten Frerichs.

Die Freiwillige Feuerwehr Hude sei als Schwerpunktfeuerwehr personell und technisch sehr gut aufgestellt, betont Zywina. Sechs Fahrzeuge stehen im Huder Feuerwehrhaus.

Personell gebe es zurzeit keine Nachwuchsprobleme. „Doch wir freuen uns über jeden, der mitmachen möchte“, sagt der Ortsbrandmeister. Ab dem Alter von 16 Jahren kann man dabei sein. Wer möchte, kann bei den Dienst-Abenden, immer montags von 20 bis 22 Uhr, im Huder Feuerwehrhaus vorbeischauen. Interessierte können viermal am Übungsabend teilnehmen, bevor sie sich endgültig entscheiden, erzählt Zywina. Die meisten bleiben, weil man sich hier gleich „wie zu Hause fühlt“, so Zywina.

Jugendfeuerwehr

Toll findet der Huder Ortsbrandmeister auch, dass es jetzt seit fast einem Jahr eine Gemeindejugendfeuerwehr gibt. Die hat ihren Standort im Huder Feuerwehrhaus und wird auch von Aktiven der Ortswehren Altmoorhausen und Wüsting mit unterstützt. Beim Feuerwehrnachwuchs ist das Interesse sehr groß. Alle 25 Plätze sind bereits besetzt, und es gibt eine Warteliste.

Heiko Zywina macht die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr jedenfalls einen Riesenspaß. Wichtig sei auch, dass man eine Ehefrau habe, die das mitmache. „Wenn du einen Feuerwehrmann heiratest, musst du damit rechnen, dass er auch öfter mal nicht da ist“, hab er seiner Frau vor der Hochzeit gesagt.

Zywina ist seit 1990 verheiratet, er hat einen Sohn und eine Tochter. Sohn Maik ist jetzt auch schon seit einigen Jahren in der Feuerwehr aktiv.

Gibt es neben der Feuerwehr auch noch Hobbys für den Huder Ortsbrandmeister? – Für Heiko Zywina ist es das Motorradfahren. Und einmal in der Woche spielt er Tennis, „um abzuschalten“. Ansonsten steht er, wie auch seine Kameradinnen und Kameraden, jederzeit bereit, um anderen zu helfen.


     www.feuerwehr-hude.de 
Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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