• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

13-mal vorbestraft – Für Angeklagten wird es eng

23.02.2019

Hude /Oldenburg Wegen Betruges muss sich seit Freitag ein 38 Jahre alter Mann aus Hude in zweiter Instanz vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, auf dem Namen seiner früheren Lebensgefährtin Möbel und elektronische Geräte im Internet gekauft, aber nicht bezahlt zu haben. Schon einmal musste sich der Huder wegen der Vorwürfe vor Gericht verantworten. Das Amtsgericht in Oldenburg hatte ihn in einem ersten Prozess um die Sache zu achtzehn Monaten Haft verurteilt und die Vollstreckung der Strafe zur Bewährung ausgesetzt.

Doch das gefiel der Staatsanwaltschaft nicht. Sie will den Angeklagten im Gefängnis sehen. Deswegen hat sie gegen das Amtsgerichts-Urteil Berufung eingelegt.

13-mal vorbestraft

Nun wird es ganz eng für den Huder. Seine Arbeit, die er noch zum Zeitpunkt der ersten Verhandlung hatte und die in den Augen der Amtsrichter unter anderem die Annahme einer günstigen Sozialprognose als Vorbedingung für eine Bewährungsstrafe legitimierte, hat er nicht mehr. Er hat nun eine neue Arbeit, das aber erst seit Januar.

Und dann kam es ganz dicke. Der Angeklagte ist 13-mal wegen Betruges vorbestraft, saß auch schon wegen Betruges im Gefängnis. Das alles spricht klar gegen den Angeklagten. Zu seinem Bewährungshelfer hat er keinen Kontakt gehalten: Alles Gründe, die gegen eine günstige Sozialprognose und damit gegen eine Bewährungsstrafe stehen.

Die Situation ist für den Angeklagten komplett verfahren. Wie verfahren, zeigen die Erklärungen und Anträge seines Verteidigers. Nach der letzten Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe sei der Angeklagte nicht dahingehend belehrt worden, dass man während einer laufenden Bewährung keine Straftaten begehen dürfe.

Zeugen befragen

Der Verteidiger forderte auch die Aussetzung des Verfahrens, um in den nächsten Monaten in Ruhe eine neue Akte zu studieren. „Die habe ich innerhalb einer Minute gelesen“, konterte die Staatsanwältin.

Das Gericht lehnte den Aussetzungsantrag ebenfalls ab, will aber das Verfahren in drei Wochen fortsetzten. Dann sollen Zeugen gehört werden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.