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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Sicherheit: Durchblick in der dunklen Jahreszeit

24.11.2017

Hude Am Morgen auf dem Weg zur Arbeit oder abends auch dem Nachhauseweg vom Sport – wer im Dunkeln mit dem Auto unterwegs ist, kennt folgendes Problem: Man wird vom Gegenverkehr geblendet. Besonders anstrengend wird es für die Augen, wenn es auch noch regnet. Aber wie verhält man sich denn richtig in einem solchen Fall? Fragen rund um das Thema „Autofahren in der dunklen Jahreszeit“ hat Claus-Herbert Schmidt, Fahrschullehrer aus Hude, beantwortet.

Was tun, wenn die Sicht schlecht ist?

„Dann sollte man auf jeden Fall sofort die Geschwindigkeit reduzieren“, sagt Schmidt und ergänzt: „Außerdem sollte man zum rechten Fahrbahnrand schauen und sich an der Markierung orientieren.“ Nicht immer sei das eingeschaltete Fernlicht Grund für das Blenden des Gegenverkehrs.“ Oft sind auch die Scheinwerfer nicht richtig eingestellt“, sagt Schmidt.

Auch eine von innen verschmierte Scheibe kann zu schlechter Sicht führen. „Am besten kann man die Scheibe mit einem Küchentuch und Fensterputzmittel sauber machen“, rät der Fahrlehrer. Bei schmierenden Scheibenwischern hat er ebenfalls einen Tipp: „Wenn man das Frostschutzmittel in zu hoher Konzentration in die Scheibenwaschanlage gibt, entsteht ein Schmierfilm. Also verdünnt verwenden – Frostschutz bis -20 Grad reicht aus.“

Was muss man bei Winterreifen beachten?

Grundsätzlich könne man bei trockener und sauberer Fahrbahn auch weiter mit Sommerreifen fahren. „Davon rate ich aber auf jeden Fall ab“, sagt Schmidt und erklärt: „Bei Sommerreifen nimmt die Haftung ab, sobald die Temperaturen nur noch sechs, sieben Grad erreichen.“ Entscheidend sei bei Winterreifen aber der richtige Druck. „Der muss um 0,2 bar höher sein, als es auf dem Aufkleber an der Autotür vermerkt ist. Denn diese Zahlen gelten für Sommerreifen.“

Muss man immer mit Licht fahren?

Eine Pflicht, das Licht einzuschalten, gibt es nicht – nur bei schlechter Witterung. „Man macht nichts falsch, wenn man das Abblendlicht auch tagsüber einschaltet“, sagt der Fahrlehrer. Viele moderne Autos hätten zwar eine Automatik – die reagiere aber oft erst, wenn es schon zu dunkel ist. Auch das Tagfahrlicht reicht laut Schmidt nicht aus: „Dann ist das Fahrzeug hinten nämlich nicht beleuchtet.“

Grundsätzlich rät der Fahrlehrer, vorausschauend zu fahren, denn viele Autofahrer müssten sich erst wieder an die veränderten Witterungsverhältnisse gewöhnen. „Am besten geht man einfach ein paar Minuten früher aus dem Haus. Dann kann man die Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anpassen und kommt trotzdem noch pünktlich zur Arbeit.“

Das kostet es, wenn man erwischt wird:

Diese Verwarngelder kommen im Normalfall auf Fahrer zu, die sich nicht an die Regeln halten. Sollte das Verhalten einen Unfall (mit-)verursachen, wird es sogar teurer:

Motor laufen lassen im Stand, um das Auto aufzuwärmen, verursacht nicht nur unnötig Lärm und Abgase, sondern kostet auch zehn Euro.

Eingeschränkte Sicht aufgrund von vereisten oder verdreckten Scheiben kostet den Fahrer zehn Euro. Wenn nur das Nummernschild nicht zu erkennen ist, sind fünf Euro fällig.

Lichter und Blinker müssen erkennbar sein. Ist das nicht der Fall, weil beispielsweise das Glas verschmutzt ist, muss man 20 Euro bezahlen.

Mit Schnee auf dem Dach sollte man nicht losfahren. 25 Euro kostet es, wenn man erwischt wird.

Ohne Licht fahren trotz schlechter Sicht, wie bei Schnee oder Nebel, wird teuer: Mindestens 20 Euro sind fällig.

Winterreifen sollten schon aufgezogen sein. Wer bei schlechten Straßenverhältnissen ohne erwischt wird, bezahlt 60 Euro Strafe.

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Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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