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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Auch hier soll eine Ampel hin

21.03.2019

Hude Wer im Bereich des Huder Kulturhofs die Parkstraße als Fußgänger oder Radfahrer überquert, muss höllisch aufpassen, dass er nicht unter die Räder kommt. Immer wieder kommt es zu brenzligen Situationen. Autofahrer laufen hier schnell Gefahr, jemanden zu überfahren. Der Landkreis Oldenburg ist zuständige Verkehrsbehörde. An dieser Einmündung stoßen zwei Landesstraßen aufeinander.

Ampel beste Lösung

Eine Ampelanlage sei am Ende wohl die beste Lösung, um Schlimmeres zu verhindern, hatte Bürgermeister Holger Lebedinzew bereits in einem Bericht unserer Zeitung im Februar festgestellt. Das sieht auch die Fraktion der Freien Wähler so. Sie hat jetzt den konkreten Antrag auf den Weg gebracht, mit der Verkehrsbehörde darüber zu verhandeln, dass schnellstmöglich eine sogenannte „Dunkelampel“ für Fußgänger und Radfahrer in diesem Bereich installiert wird, wie es auch an der Langenberger Straße/Am Bahndamm geplant ist. Hier hat, wie unsere Zeitung berichtete, der Landkreis zugestimmt, dass die Gemeinde auf eigene Kosten die Ampel aufstellt, auch wenn die Verkehrszahlen nicht ausreichen.

Ein Risiko

Die Situation an der Einmündung der Kirchstraße in die Parkstraße ist unübersichtlich und gefährlich. Dieter Holsten und Ursula Budde von den Freien Wählern berichten, dass tagtäglich das Überqueren der Parkstraße in diesem Bereich für Radler und Fußgänger ein Risiko sei. Ein Missverständnis trotz Blickkontaktes könne schon fatale Folgen haben, meinen die Freien Wähler.

Kritische Situationen

Die Freien Wähler nennen Beispiele für oft erlebte und beobachtete gefährliche Situationen:
 Fußgänger und Radfahrer sind extrem gefährdet, wenn sie, aus der Kirchstraße kommend, die Parkstraße in Richtung Kulturhof überqueren möchten, weitere Fahrzeuge aber gleichzeitig aus der Kirchstraße nach rechts in die Parkstraße Richtung Zentrum abbiegen wollten.
 Gefahren lauern auch auf Radfahrer, die auf dem ausgewiesenen Fuß-/Radweg links neben der Parkstraße ortseinwärts unterwegs sind und auf der Höhe der Kirchstraße auf die andere (rechte) Straßenseite wechseln müssen, weil die Nutzung des Radweges so vorgeschrieben ist.
Für Fußgänger und Radfahrer, die den ausgewiesenen Fuß-/Radweg entlang der Parkstraße ortsauswärts befahren und links in die Kirchstraße abbiegen wollen, wird es gefährlich, wenn gleichzeitig Fahrzeuge von der Kirchstraße kommend nach rechts in die Parkstraße abbiegen.Verwiesen wird auch auf die Gefahren, denen Besucherinnen und Besucher von größeren Veranstaltungen im Kulturhof ausgesetzt sind, wenn sie an der Kirchstraße parken und sie dann die Parkstraße zu Fuß queren müssen. Auch sei ja bekanntlich geplant, einen neuen Parkplatz an der Kirchstraße anzulegen. Was bei Veranstaltungen für noch mehr die Parkstraße querende Fußgänger sorge.

Behörde will prüfen

„Da uns erst jetzt ein konkreter Antrag vorliegt, werden wir das genau prüfen“, sagte am Mittwoch Heike Lüning von der Verkehrsbehörde beim Landkreis Oldenburg. Dazu seien umfangreiche Erhebungen erforderlich. Man müsse sich die Gesamtsituation anschauen.

Bauliche Mängel

Oft lägen die Probleme auch in Mängeln im baulichen Bereich. Dann sei innerhalb der Ortschaft auch die Gemeinde gefordert, wenn es zum Beispiel um unzureichende Nebenanlagen gehe, wie fehlende oder nicht ausreichend breite Rad- und Fußwege. Oft sei es nicht allein damit getan, eine Ampel zu installieren, um die Situation zu verbessern. Gleichwohl werde man auch diese Möglichkeit jetzt prüfen.

Eine Ampel würde zumindest eine Verbesserung der jetzigen Situation bringen, meinte dazu Bürgermeister Holger Lebedinzew. Dass man vonseiten der Gemeinde auch die Nebenanlagen an Parkstraße und Kirchstraße in Angriff nehme, sehe er im Moment aufgrund der hohen Kosten nicht.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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