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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Bedauern über Schicksal des alten Feuerwehrhauses

27.04.2019

Huntlosen Aus Sicht des Feuerwehr-Fördervereins Huntlosen war das vergangene Jahr eher ruhig. Das betonte der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Feuerwehr Huntlosen, Lars Hildebrandt, während der Jahreshauptversammlung bei Fischbeck’s in Huntlosen.

Trotz Anschaffung eines Kopters mit Wärmebildkamera (4500 Euro), einer Rettungssäge und Defibrillator (3500 Euro), Baumzwille, Stiefelgeld und Erfrischungsgeld, beides für die Jugendfeuerwehr, konnte der Kassenbestand von 16 000 Euro auf nunmehr gut 19 000 Euro hochgefahren werden.

„Das verdanken wir großzügigen Spenden“, sagte Kassenwart Timo Hibbeler. Vorsitzender Hildebrandt erklärte, dass der Kopter durch eine Spende von Jägerin Isabel Hüppe ermöglicht wurde. Damit könne das Gerät sowohl für die Feuerwehrarbeit (Glutnester, Personensuche), aber auch für das Waidwerk zum Aufspüren von Tieren genutzt werden. Hans-Hermann Budde vom Arbeitskreis Drohne: „Allerdings gibt es zurzeit noch Schwierigkeiten bei der Wärmebildübertragung, die immer mal wieder abbricht. Wir sind am Ball, um das abstellen zu lassen.“

Außerdem waren von der Wilsing-Stiftung, vertreten durch Wera Kratz, 3500 Euro für die Anschaffung einer Notfall-Rettungssäge und eines Defibrillators überwiesen worden. Bei einem Unfall in Huntlosen kam der Defibrillator zum ersten Mal zum Einsatz. „Nun muss das Gerät gewartet werden, hätte aber im Frühjahr 2020 ohnehin zur Überprüfung eingesandt werden müssen“, stellte Hildebrandt heraus. Das koste 500 Euro.

Der Förderverein ist inzwischen weiter gewachsen. Sieben neue Mitglieder kamen 2018 hinzu. Beim Jahreswechsel waren es 108 Personen. „Zum Frühjahr sind aber schon wieder acht neue Mitglieder eingetreten“, freute sich der Vorsitzende.

Zum Ausblick: In diesem Jahr sind fast alle Ausgaben auf die Anschaffungen für das neue Feuerwehrhaus Huntlosen an der Wilhelmstraße ausgerichtet. Ortsbrandmeister Rolf Meiners gab dazu einen Sachstandsbericht. „In vier bis fünf Wochen rechnen wir mit der offiziellen Übernahme. Die eigentliche Einweihungsfeier von der Gemeinde wird aber erst am 15. September stattfinden.“ Das Programm sieht morgens um 9 Uhr die offizielle Übergabe vor. Ab 11 Uhr wird zum Tag der offenen Tür mit Programm eingeladen und ab 18 Uhr spielt die Musik für die große Einweihungsfete und erste „Bestehensprobe“ des Neubaus.

„Nun müssen wir aber erst einmal einziehen“, so der Ortsbrandmeister. Dazu hat der Förderverein eine lange Liste erhalten. Darauf sind Anschaffungen vermerkt, die nicht von der Gemeinde übernommen werden.

Benötigt werden eine zusätzliche Beleuchtung im Schulungsraum, ein Zuschuss zur Neuanschaffung des neuen LF 10, Kühltisch (Blutspende), Schutzblende in der Küche, Torbeleuchtung und mehr. Aber auch ein Stiefelgeld (alle zwei Jahre für den Nachwuchs) und ein Erfrischungsgeld (30 Euro/Jugendfeuerwehrmitglied) sollen gezahlt werden. Hildebrandt: „Alles zusammen beläuft sich das auf 8000 Euro.“

Und auch die Frage, was mit dem alten Feuerwehrhaus in Huntlosen passiert, kam in der Versammlung auf. „Es wird der Abrissbirne zum Opfer fallen. Hier soll ein Mehrfamilienwohnhaus entstehen. Der Investor wird aber noch geheimgehalten“, sagte Meiners abschließend. Von den Feuerwehrleuten wurde dieser Beschluss bedauert. Sie hätten das Gebäude lieber erhalten.

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