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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

DRK II: In Hude laufen Einsätze Hand in Hand

15.10.2007

HUDE Einen Schraubenzieher hat Bürgermeister Axel Jahnz wohl nicht alle Tage in seiner Tasche. Als er am Sonnabend zur Eröffnung der neuen DRK-Rettungswache an der Parkstraße kam, hatte er den aber dabei, denn es galt, noch ein besonderes Schild zu montieren.

Ganz ohne solches Werkzeug, dafür aber mit Blumen, Kleiderspenden oder anderen Geschenken hatten sich zuvor jedoch auch viele andere auf den Weg gemacht, um sich die neuen Räumlichkeiten des Deutschen Roten Kreuzes beim Tag der offenen Tür einmal genau anzuschauen. Und so konnte Gerold Sprung, Vorsitzender des DRK-Kreisverbands, um 11 Uhr die Gäste Willkommen heißen, darunter Landrat Frank Eger, DRK-Kreisverbands-Präsident Dieter Holzapfel, Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf, Ortsbrandmeister Heiko Henjes sowie der Leiter des THW, Ingol Czwink. Besonders freute sich Sprung darüber, die direkten Nachbarn zu begrüßen. Schließlich gebe es nun mit Polizei, Feuerwehr, DRK und den sozialen Einrichtungen im Rathaus ein erstklassiges soziales Dienstleistungszentrum an einem Ort.

Und wie gut die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern dieses Zentrums funktioniert, zeigten sie auch gleich bei einer Schauübung. Ein wenig Fantasie sollten die Zuschauer dabei aufbringen, aber eigentlich brauchten sie die gar nicht. Die vielbefahrene Straße mussten sie sich vielleicht noch vorstellen, der Rest des Unfallszenarios aber stand sehr realistisch vor ihnen: Ein weißer Kleinwagen, der Motorraum eingedrückt, darin eine junge Frau mit blutigem Gesicht. Der Ersthelfer sicherte alles, setzte den Notruf ab und nahm Kontakt zum Opfer auf. Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug kamen dazu, kurze Zeit später die Feuerwehr. Während Sanitäter und Arzt das Opfer medizinisch versorgten, schnitt die Feuerwehr das Auto auseinander.

Beim Anbringen des Namenschildes vor der neu benannten „Günter-Bartels-Gedächtniseiche“ brauchte Jahnz seinen eigens dafür eingesteckten Schraubenzieher dann doch nicht mehr. Dienststellenleiter Bernd Punschke war mit dem Akkuschrauber einfach schneller. Günter Bartels, dem die Eiche gewidmet wurde, ist Vorstandsmitglied und „Motor“ im DRK-Kreisverband.

Zahlen und Fakten zur neuen Wache

Eine Größe von 1755 Quadratmetern hat das Grundstück, auf dem die Wache gebaut wurde. Bezahlt hat das DRK dafür nur einen symbolischen Euro.

In dem Gebäude sind untergebracht: Katastrophenschutzeinheit, Schnelleinsatzgruppe, Sanitätseinheiten, Behindertenfahrdienst, Hausnotrufzentrale und die Zentralverwaltung des DRK-Kreisverbands. Außerdem gibt es Räumlichkeiten für Aus- und Weiterbildung.

Die Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge stehen an der Parkstraße in einer beheizbaren Garage. 307 Quadratmeter sind die Fahrzeughallen groß.

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