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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Landkreis: Jederzeit den Überblick bewahren

24.11.2010

WILDESHAUSEN Unwetterkatastrophe im Weißeritzkreis: Das ist das Szenario, mit dem sich 16 Mitglieder des Katastrophenschutz-Stabes des Landkreises Oldenburg in einem einwöchigen Lehrgang befassten. Eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes liegt in dem Szenario vor. Dabei kommt es an der nördlichen Seite des Erzgebirges durch Einfluss eines Tiefdruckgebietes zu Starkregen mit bis zu 300 Litern pro Quadratmeter. Die Wasserstände der Flüsse im Weißeritzkreis steigen stetig an. Der Landrat löst den Katastrophenfall aus.

Diese Übung „der besonderen Art“ hatten die Experten der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) im rheinland-pfälzischen Ahrweiler für das Landkreis-Team unter Leitung des Ordnungsamtsleiters Hans Rüger konstruiert. Die AKNZ gehört als Aus- und Fortbildungseinrichtung zum Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Sie dient der theoretischen und praktischen Qualifizierung von Führungs- und Lehrkräften des Zivil- und Katastrophenschutzes.

Für die Frauen und Männer des Katastrophenschutz-Stabes, bestehend aus Kreismitarbeitern und externen Beratern von Polizei, Feuerwehr, THW, Bundeswehr und Sanitätsdiensten, bedeutete die in Echtzeit gefahrene Übung höchste Konzentration und einige Stressmomente.

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Spannende Frage vorab: Wird die Kommunikation im Stab funktionieren? Denn gute Kommunikation ist die Grundlage für erfolgreiches Handeln. Und: Behält der Stab den Überblick? „Ohne eine gut geführte, aktuelle Lagekarte und Lageberichterstattung ist man ganz schnell aus dem Rennen“, wissen die AKNZ-Experten, die im Übrigen in einem Nebenraum saßen und mit immer wieder neuen Einlagen die Situation zuspitzten.

Trotz sich überstürzender Ereignisse behielt das Team aus dem Landkreis zumeist die Übersicht. Darüber hinaus probte der Stab des Landkreises mit einer neuen Software, die auch die Übungsleitung an die Grenzen brachte, da sie auch für die AKNZ noch ein neues Feld darstellte.

Das Team des Stabes zog ein positives Fazit. „Wir haben Schwachstellen, aber vor allem die Vorzüge der neuen Software in der Übung erkannt. Damit können wir nun arbeiten“, betonte Stabsleiter Rüger. Mit der Fortbildung in Ahrweiler soll das Thema bei weitem nicht abgeschlossen sein. Intern werde weiter an Optimierungen gearbeitet, so Rüger.

nahmen teil: Hans Rüger, Jennifer Rottinghaus, Jürgen Meyer, Herbert Schlenz, Oliver Galeotti, Christophe Hammer, Tobias Bruns, Helena Klassen, Sonhild Lindemann, Reiner Alberts, Dirk Reinke (alle Kreisverwaltung) und als Fachberater Klaus Kähler (DRK), Jörg Kramer (Feuerwehr Wildeshausen), Dirk Fürst (THW), Ralf Berwanger (Polizei) und Peter Strauß (Bundeswehr).

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