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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Politik: Jugendfeuerwehr zieht nach Ahlhorn um

10.06.2017

Ahlhorn /Großenkneten Die Jugendfeuerwehr in der Gemeinde Großenkneten wird zum 1. August 2017 in das Feuerwehrhaus Ahlhorn verlegt. Diesem Vorschlag der Verwaltung ist der Jugend-, Ordnungs- und Sozialausschuss am Donnerstagabend mit breiter Mehrheit gefolgt. CDU, SPD und AfD stimmten für die Verlegung von Großenkneten, FDP und Kommunale Alternative/Unabhängige lehnten sie ab.

Bürgermeister Thorsten Schmidtke sprach von einem „wahnsinnig komplexen Vorgang“. Durch Ausschuss und Feuerwehr ging in dieser Frage ein tiefer Riss. In den teilweise langen Stellungnahmen der vier Freiwilligen Feuerwehren sind Ahlhorn und Sage für die Verlegung, Großenkneten und Huntlosen mit Verweis auf längere Fahrtstrecken entschieden dagegen. Gemeindejugendfeuerwehrwart Florian Reinke (und die Betreuer) sprechen sich klar für Ahlhorn aus, Gemeindebrandmeister Thorsten Schnitger – unter Bedingungen bei der Fahrzeugstellung – ebenfalls für Ahlhorn.

2012 war die Jugendfeuerwehr gegründet worden, damals bewusst in Großenkneten angesiedelt als geografisch günstigster Ort. Die Gruppe ist gefragt, die Plätze sind vergeben. Beim Ortstermin im März wurde auf die unzureichenden Umkleide- und Lagermöglichkeiten hingewiesen, zugleich auf die wachsenden Raumprobleme der Wehr. Das brachte den Stein ins Rollen. Die Verwaltung sah das Potenzial für die Jugend im Feuerwehrhaus Ahlhorn, 2014 gebaut. Hier könne sie einen Schulungsraum ausschließlich für sich haben, die Geschlechtertrennung in den Umkleiden sei möglich, Lager und Übungsplatz vorhanden. „Ausreichend und optimal Platz“, meinte Schmidtke, die Vorteile in Ahlhorn würden überwiegen, nur die geografische Lage spreche für Großenkneten. Mit der Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses in Huntlosen solle dort ein Mannschaftstransportwagen (MTW) angeschafft werden, auch für den Transport der Kinder. Einen kurzfristigen Bedarf für ein weiteres Fahrzeug sah die Verwaltung nicht.

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Zu viel Alarm

Ralf Martens (CDU) und Kerstin Johannes (SPD) verwiesen gleichermaßen auf das Votum des Gemeindejugendfeuerwehrwartes pro Ahlhorn. „Es darf zu keinen Baumaßnahmen kommen“, betonte Martens ergänzend. Michael Feiner (FDP) lehnte die Verlagerung ab. Er vermisste das Gespräch mit Eltern und Kindern. Großenkneten sei der richtige Platz. Er merkte an, dass in Großenkneten die Räumlichkeiten ohnehin nicht mehr ausreichend sein könnten und bei Baumaßnahmen auch an die Jugendfeuerwehr gedacht werden könnte. Er hätte sich einen Konsens bei dem Thema gewünscht.

Schmidtke verwahrte sich dagegen. „So können wir nicht weitermachen“, meinte er zur Praxis, „auf Zuruf“ wieder etwas Neues zu bauen. Vielmehr sei ein Feuerwehrbedarfsplan für die gesamte Gemeinde gefragt.

Carsten Grallert (KA/Unabhängige) scheiterte eingangs mit dem Versuch, für den anwesenden stellvertretenden Gemeindebrandmeister ein Rederecht im Ausschuss zu erlangen. Er erinnerte an den Grundsatzbeschluss von 2012 für Großenkneten und plädierte für eine vorübergehende Umsiedlung nach Ahlhorn und mittelfristige Lösung in Großenkneten.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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