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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Übung: Kameraden proben für Ernstfall im Tank

27.03.2014

Hude Zu einem besonderen Übungsabend rückte die Feuerwehr Altmoorhausen kürzlich aus. Im Huder Gewerbegebiet Am Amazonenwerk lagert die Firma Petro Umwelt- und Tanktechnik unter anderem Vorratsbehälter für flüssige Medien. Ein leerer Tank war Schauplatz der Übung.

Dabei wurde angenommen, dass bei Reinigungsarbeiten zwei Mitarbeiter des Unternehmens bewusstlos im Behälter zusammengebrochen sind. Dementsprechend konzentrierten sich die ersten Maßnahmen der Altmoorhauser Kameraden auf die Menschenrettung. Diese waren mit vier Fahrzeuge im Einsatz. Sofort rüsteten sich vier Kameraden im Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug mit Atemschutz aus, so dass der Einsatz sofort beginnen konnte. Weitere vier Kameraden schulterten unmittelbar nach der Ankunft ihre Atemschutzgeräte am Tanklöschfahrzeug und unterstützten bei der Rettung der im Behälter liegenden Dummys.

Der Zugang erfolgte über einen Domschacht mit einem Durchmesser von sechzig Zentimetern. Das sei reichlich eng gewesen, da man ein Atemschutzgerät auf dem Rücken hat, hieß es. Für einen möglichst sicheren Aufstieg zum Domschacht auf den zwei Meter hohen, runden und glatten Behälter wurde die Arbeitsbühne des Rüstwagens in Stellung gebracht. Der Einstieg in den Behälter und noch mehr der Ausstieg war nur möglich durch die gegenseitige Hilfe der Atemschutzgeräteträger.

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Ein weiterer Übungsschwerpunkt war das Erkunden und Beurteilen von Gefahrstoffen. Schon die erste vorrückende Truppe erkannte die Gefahr und meldete über Sprechfunk die Gefahrgut-Kennzeichnung des Behälters.

Die vor Ort eingerichtete Einsatzleitung ermittelte kurzerhand mittels des neu angeschafften Tablet-PCs, dass es sich um einen Lagerbehälter für Methanol handelt, ein leicht entzündliches aber auch giftiges alkoholisches Lösemittel. Im weiteren Verlauf wurden noch weitere auf anderen Behältnissen angebrachte Gefahrstoffkennzeichnungen per Funk übermittelt und auf ihre Gefährlichkeit sowie der zu treffenden Gefahrenabwehrmaßnahmen beurteilt.

Der Tablet-PC, der mit Unterstützung der Firma Petro angeschafft werden konnte, sei der eigentliche Grund für die Übung gewesen, heißt es von der Feuerwehr.

„Als Dankeschön und um die Vorzüge des Tablet-PC’s zeigen zu können, hatten die beiden Vorsitzenden des Fördervereins, Hilmar Timpe und Dennis Wiese, sowie der diensthabende Gruppenführer Hauke Ellinghusen diese Übung organisiert.“

Bei der Nachbesprechung am Ende des ereignisreichen Abends mit vielen neuen Erfahrungen zeigten sich die Kameraden der Feuerwehr Altmoorhausen zufrieden mit der Zusammenarbeit und der Übung.

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