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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Aktualisiert vor 32 Minuten.

Lindan-Skandal In Oldenburg
Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Katastrophe führt zu Gründung der Wehr

25.03.2011

WILDESHAUSEN „Feuer, Wasser, Erde“ lautete der Titel des Vortragsabends im Rahmen der Reihe „Geschichte im Rathaus“ des Bürger- und Geschichtsvereins Wildeshausen am Mittwochabend. Jürgen Koch, Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen, und Ortsbrandmeister Helmut Müller berichteten in ihren interessanten Ausführungen über die Geschichte des Feuerwehrwesens und der Freiwilligen Feuerwehr in der heutigen Kreisstadt.

Im Mittelpunkt der Ausführungen standen die drei großen Feuersbrünste in den Jahren 1790, 1895 und 1900. Schlimme Katastrophen, die Teile der Stadt dem Erdboden gleich machten und immer Elend für die zahlreich betroffenen Familien darstellten. Als 1895 im Bereich Sögestraße und Kleine Wallstraße 43 Häuser ein Opfer der Flammen wurden, gründeten 60 Wildeshauser am 28. September 1895 die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen. Am 3. Oktober 1895 wurden die Statuten gefasst und die Wehr in vier Bezirke aufgeteilt. Erster Stadtbrandmeister war Hermann Stegemann von 1895 bis 1900. 1897 wurde auch das Spritzenhaus an der Hunte gebaut, wo noch heute die Wehr ihren Standort hat.

Doch auch die organisierte Brandbekämpfung in Form der Stadtwehr konnte am 23. April 1900 in der Burgstraße eine neuerliche Brandkatastrophe nicht verhindern. Starke Nordost-Winde ließen das Feuer nach längerer Trockenheit schnell um sich greifen. Die Feuerwehrkameraden waren trotz Unterstützung aus Delmenhorst, Harpstedt und Goldenstedt sowie Dötlingen machtlos. Über 100 Häuser wurden vernichtet.

Auf das moderne Feuerwehrlöschwesen mit den vielfältigen Einsatzbereichen wie Katastrophenschutz, Verkehrsunfälle, Umweltschäden und mehr gingen Koch und Müller ebenfalls ein.

Rund 40 Interessierte hörten sich den Vortrag im Rathaussaal an.

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