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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Kind aus brennender Wohnung gerettet

26.02.2013

Hude Es gab einen lauten Knall, dann loderten Flammen, und alles war voller Rauch: Ein implodierter Fernseher hat am Montagnachmittag einen Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Straße „Auf der Nordheide“ ausgelöst und der Feuerwehr in Hude einen Großeinsatz beschert. „Als wir eintrafen, stand das Untergeschoss der betroffenen Wohnung in Vollbrand. Wir hatten größte Not, uns angesichts der starken Rauchentwicklung im Gebäude zurechtzufinden“, sagte Einsatzleiter Horst Henning.

Dabei war schnelle Orientierung (lebens-)wichtig: Während sich eine Mutter mit ihrer einjährigen Tochter in Sicherheit bringen konnte, befand sich beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr das zweite Kind der Frau, ein dreijähriges Mädchen, noch im Obergeschoss der Wohnung. Dank des beherzten Eingreifens der Atemschutzgeräteträger konnte das Kind im dichten Qualm ausfindig gemacht werden. Ein Feuerwehrmann eilte mit dem kleinen Mädchen auf dem Arm aus dem Haus und übergab es in die Obhut der Sanitäter. Die Dreijährige wurde mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in die Kinderklinik nach Oldenburg gebracht – ihnen geht es den Umständen entsprechend gut. Ihr Retter wurde bei dem Einsatz durch Rauchgase leicht verletzt und wurde ebenfalls im Krankenhaus untersucht.

Alarmiert wurde die Freiwillige Feuerwehr um 15.19 Uhr. Die Huder Wehr rückte mit vier Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften aus. Die Ortswehren aus Altmoorhausen mit neun Kameraden und aus Köterende mit sechs Kameraden leisteten Unterstützung. Zudem waren Rettungswagen des DRK Hude und der Feuerwehr Delmenhorst im Einsatz. Die Polizei sperrte die L 867 während der Lösch- und Aufräumarbeiten ab.

Die Brandbekämpfer konnten kurz vor 16 Uhr Entwarnung geben. Die betroffenen Räumlichkeiten und auch die benachbarte Wohnung wurden von der Feuerwehr per Hochdrucklüfter entlüftet. Allerdings ist die Brandwohnung nicht mehr nutzbar. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf mehrere zigtausend Euro. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Mutter kommt zusammen mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern vorerst bei Verwandten in Hude unter.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
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